Wohnsinn Kolumne: Meine Lieblings-Wohnheimsmomente

Wohnsinn Kolumne: Meine Lieblings-Wohnheimsmomente

Nachdem fast ein ganzes Jahr bestehend aus tagtäglichem Corona-Wahnsinn vorübergegangen ist, lassen nun Mitte Dezember allmählich die Kräfte nach: Das seit Monaten ausbleibende Sozialleben, das man als Student*in in früheren Semestern so sehr genossen und zelebriert hat, verdrängt man während der nebligen und immer grauen Wintermonate nicht mehr so leicht wie das noch im Sommer der Fall war. Nun sitze ich hier in meiner WG-Küche und sinniere zusammen mit meiner Mitbewohnerin über meine vergangenen Student*innen-Erlebnisse, die sich noch vor einem Jahr hauptsächlich rund um das Studentenwohnheim in der Dr.-Gessler Straße, Königswiesen, abgespielt haben.

Ode an eine Bruchbude

Ode an eine Bruchbude

Ob Loch in der Wand des WCs, eine Garage, die jede/n TrödelhändlerIn glücklich machen würde oder ein Vorhang statt einer Eingangstür. Meine WG im Clermont-Ferrand gab mir schon so einige Gründe, um mich aufzuregen. Aber seien wir mal ehrlich: So nervig manche bauliche Eigenschaften diese merkwürde Altstadtwohnung auch waren, für einmalige Erinnerungen und Lacher hat mein damaliges Heim allemal gesorgt. Eine Ode an eine liebenswürdige Bruchbude.