»Mit Franz Kafka im Café« Gespräche mit Performative Males

»Mit Franz Kafka im Café« Gespräche mit Performative Males

Unterwegs in Regensburg und an der Uni beobachten wir immer wieder ein Phänomen, das wir von Social Media kennen: den Performative Male. Erkennbar ist er für uns am selbstbewussten Gang, Vintage Klamotten, Silberschmuck, Ohrringen oder Piercing und weiter Hose. Gerne auch mit Freitag Tasche, Club Mate und Pueblo Tabak. Aber was steckt eigentlich hinter dem vermeintlich performativen Auftreten? Was ist ihre Selbsteinschätzung? Sind sie reflektiert? Um dem Ganzen auf die Spur zu gehen, begeben wir uns in ihr natürliches Habitat. Im PT-Gebäude, in der PLK und in der Couch werden wir fündig.
Misogynie und Queerness

Misogynie und Queerness

Misogynie ist trotz gesellschaftlicher Maßnahmen und progressiver Denkansätze nie weit. Man begegnet ihr vor allem in den bekannten Räumen, beispielsweise am Arbeitsplatz, auf der Straße und in den sozialen Medien. Oft jedoch verstecken sich diskriminierende Strukturen ebenso an Orten, die eigentlich davon unberührt sein sollten.
»2016«

»2016«

Es ist November, ich bin in der sechsten Klasse. In nur wenigen Tagen wird Donald J. Trump das erste Mal zum Präsidenten der USA gewählt werden. Was er nicht weiß – und was ihn wahrscheinlich auch nicht interessiert: Seine Wahl und Kandidatur sind das Ende meiner Kindheit. Während ich Hundefilter-Selfies mache, meine Mutter anbettele mir einen elastischen Plastikchoker zu kaufen und ich mit meinen Freundinnen Schleim aus Duschgel mache, beginnt mich dieses Gefühl zu begleiten: Es gibt böse Menschen in dieser Welt. Und oft wird ihnen Macht zuteil.
Vom Mut, sich verletzlich zu zeigen

Vom Mut, sich verletzlich zu zeigen

Modemarken wie »Hot Boys Cry« , Kampagnen wie »Uns geht’s gut«  oder auch der bekannte Spruch  »Mental Health Matters« machen deutlich: Psychische Krankheiten werden langsam, aber sicher verstärkt sichtbar gemacht und enttabuisiert. Der erste Schritt aber, sich bei einer psychischen Erkrankung wirklich Hilfe zu holen, fällt vielen Betroffenen immer noch schwer, da es bedeutet, sich verletzlich zu zeigen. Das erfordert viel Mut, zugleich bedeutet es aber wahre Stärke.