Ein wahrer Film über viele Lügen

Ein wahrer Film über viele Lügen

Am Donnerstag, den 4. Juni, kam der Dokumentarfilm »Born to fake« nach Regensburg. Er erzählt die Geschichte eines Medienskandals in den 90ern, der Wellen schlug.  Täter war der selfmade TV-Journalist Michael Born, der zwischen 1990 und 1996 über 20 Reportagen für diverse private Sender, darunter besonders Stern-TV, fälschte. So absurde Ideen, dass man lautes Gelächter unter den Zuschauer:innen hört – doch der Film geht weit über das heutige Belächeln dieser eigentlichen Journalismus-Tragödie hinaus. Er macht sich auf die Suche nach der großen Frage, was »Wahrheit« eigentlich bedeuten kann.

von Esther Nußstein

»French Open«

»French Open«

Selten verliefen die French Open so unvorhersehbar wie 2026. Zahlreiche Favorit:innen verabschiedeten sich früh aus dem Turnier, wodurch unerwartete Geschichten entstehen und sich die Gewinner:innen beide zum ersten Mal in ihrer Karriere einen Grand-Slam-Titel erspielen konnten. Bei den Damen sorgte die Polin Maja Chwalińska als Qualifikantin überraschend für Aufsehen, während die erst 19-jährige Mirra Andreeva einen Meilenstein in ihre junge Karriere meiseln konnte. Bei den Herren nutzte Alexander Zverev die offene Auslosung und krönte sich nach mehreren gescheiterten Anläufen erstmals zum Sieger von Roland Garros.
Abenteuer Bikepacking – ein Radgeber

Abenteuer Bikepacking – ein Radgeber

Das Rad bringt uns als treue Begleitung schnell, effizient und umweltschonend von A nach B. Dass es uns auch bis nach Z bringen kann, wird uns regelmäßig auf Social Media vorgelebt. Einigen kitzelt es dann direkt selbst in den Fingern, oder auch in den Wadeln. Worauf man bei seinem nächsten Abenteuer besonders achten sollte, wie man dieser inzwischen schon kommerzialisierten Reiseform möglichst kostengünstig nachgehen kann und warum gerade Regensburg ein optimaler Startpunkt ist, möchte ich im Folgenden erschließen.
Momente zwischen Kindheit und Erwachsensein

Momente zwischen Kindheit und Erwachsensein

»Es sollte echt ein Wort für dieses Gefühl geben«, sagte sie. »So was wie Euphancholie. Einerseits zerreißt’s dich vor Glück, gleichzeitig bist du schwermütig, weil du weißt, dass du was verlierst oder dieser Augenblick mal vorbei sein wird. Dass alles mal vorbei sein wird.«
― Benedict Wells, Hard Land, Diogenes, 2021, S.99
Die Weimarer Republik als »Transgenderrepublik«

Die Weimarer Republik als »Transgenderrepublik«

Die 1920er-Jahre gelten als das goldene Jahrzehnt. Neben wirtschaftlichem Aufschwung, der Einführung des Frauenwahlrechts und den historischen Entwicklungen in der Welt der Kunst und Kultur gab es auch eine weitere, kleinere, jedoch nicht weniger wichtige Bewegung: die Transformation der Trans- und Homosexuellenrechte. Was wurde damals revolutioniert und wer stieß diese bis heute reichenden Veränderungen an?
La Cultura es Amor  – »cinEScultura«

La Cultura es Amor  – »cinEScultura«

Spanischsprachige Kultur rückt zunehmend in den globalen Mainstream und somit auch in unseren Alltag: Bad Bunny, Rosalía und Karol G füllen internationale Stadien und räumen bei Preisverleihungen ab. »Haus des Geldes« führte jahrelang auch die deutschen Netflix-Statistiken an und Filmemacher wie Guillermo del Toro und Alfonso Cuarón haben in Hollywood Maßstäbe geprägt. Als Vorreiter dieses Trends zelebriert das »cinEScultura« in Regensburg dieses Jahr bereits in der 19. Ausgabe spanische Kultur und Filme.