Nationalstolz

Nationalstolz

Die Fußball-WM war für die deutschen Fans geprägt von zahlreichen Diskussionen. Während zahlreiche selbsternannte Bundestrainer in den Kommentarspalten diskutierten, ob Undav nun endlich in die Startelf gehöre oder Baumann ins Tor, wirft das Turnier weitere, durchaus größere Fragen auf: Ist es überhaupt vertretbar die deutsche Nationalhymne mitzusingen oder eine Deutschlandfahne zu schwingen? Gedanken zu diesem Thema.
Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Amerika…

Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Amerika…

…zumindest nicht mehr in Amerika, wie es mal war. Fast pünktlich zum 4th of July wollte Trump ein Dekret durchsetzen, das das Staatsangehörigkeitsrecht für Kinder von Migrant:innen einschränken sollte. Das höchste Gericht lehnt dieses schließlich ab, denn rechtlich ist jedes Kind US-Amerikaner:in, das in den USA geboren wird. Der fahle Beigeschmack jedoch bleibt. Die USA, in denen jeder den American Dream leben konnte, gibt es nach 250 Jahren »Independence« nicht mehr.
Jetzt wird auch noch die WM zum Schauplatz – über Politik, Kommerz, und ein bisschen Fußball

Jetzt wird auch noch die WM zum Schauplatz – über Politik, Kommerz, und ein bisschen Fußball

Es gibt so viele Tretminen bei diesem Turnier, dass es beinahe schwierig wird, den Schuh auf den Fußballrasen zu setzen. Korruptionsskandale in der Fifa, ein somalischer Schiedsrichter, dem die Einreise verweigert wird, ein 40-jähriger Neuer im deutschen Tor und eines der Ausrichtungsländer befindet sich zum WM-Start im Krieg. Wird die WM langsam aber sicher auch nur noch zur Bühne?
Sudan Vortrag

Der ignorierte Krieg im Sudan: Zwischen humanitärer Katastrophe und globaler Gleichgültigkeit

Am 26. Oktober meldet die sudanesische Miliz RSF (Rapid Support Forces) die Einnahme der Stadt Al-Fashir im Westen des Sudans. Damit erreicht die über 19-monatige Belagerung der Stadt ihren brutalen Höhepunkt. Zwei Tage später empfängt Prof. Dr. Bierling im Audimax den langjährigen Afrika- und Asienkorrespondenten der Süddeutschen Zeitung, Arne Perras, um mit ihm über seine Sudan-Reise und Einschätzung des Konflikts zu sprechen. Aber worum geht es bei dem Konflikt eigentlich, wer ist daran beteiligt und warum spricht die Welt erst jetzt darüber?
Zwischen Verantwortung und Ohnmacht: Ein Vortrag über Deutschlands Rolle im Nahostkonflikt

Zwischen Verantwortung und Ohnmacht: Ein Vortrag über Deutschlands Rolle im Nahostkonflikt

Der Krieg in Gaza und die humanitäre Katastrophe vor Ort stellen Deutschland vor ein außenpolitisches Dilemma, das auf ein tiefes Spannungsverhältnis zurückzuführen ist: einerseits die historische Verantwortung gegenüber Israel, andererseits der Anspruch, universelle Menschenrechte und Völkerrecht zu verteidigen. In einem Vortrag der Friedrich-Ebert-Stiftung aus der Vortragsreihe »FES weltweit« diskutierten Maria Dellasega, Leiterin des FES-Büros für Palästina, und Peter Lintl, Nahost-Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) über Deutschlands Positionierung.