Ein wahrer Film über viele Lügen

Ein wahrer Film über viele Lügen

Am Donnerstag, den 4. Juni, kam der Dokumentarfilm »Born to fake« nach Regensburg. Er erzählt die Geschichte eines Medienskandals in den 90ern, der Wellen schlug.  Täter war der selfmade TV-Journalist Michael Born, der zwischen 1990 und 1996 über 20 Reportagen für diverse private Sender, darunter besonders Stern-TV, fälschte. So absurde Ideen, dass man lautes Gelächter unter den Zuschauer:innen hört – doch der Film geht weit über das heutige Belächeln dieser eigentlichen Journalismus-Tragödie hinaus. Er macht sich auf die Suche nach der großen Frage, was »Wahrheit« eigentlich bedeuten kann.

von Esther Nußstein

La Cultura es Amor  – »cinEScultura«

La Cultura es Amor  – »cinEScultura«

Spanischsprachige Kultur rückt zunehmend in den globalen Mainstream und somit auch in unseren Alltag: Bad Bunny, Rosalía und Karol G füllen internationale Stadien und räumen bei Preisverleihungen ab. »Haus des Geldes« führte jahrelang auch die deutschen Netflix-Statistiken an und Filmemacher wie Guillermo del Toro und Alfonso Cuarón haben in Hollywood Maßstäbe geprägt. Als Vorreiter dieses Trends zelebriert das »cinEScultura« in Regensburg dieses Jahr bereits in der 19. Ausgabe spanische Kultur und Filme.
Tanzpalast Colosseum

Tanzpalast Colosseum

Herzlich willkommen zu einem weiteren Ausflug in die Regensburger Geschichte des 20. Jahrhunderts… Als es in Stadtamhof noch Beschwerden wegen Lärmbelästigung gab und Nacht für Nacht zu Livemusik das Tanzbein geschwungen wurde. 
Eröffnung eines Kulturraums in Erinnerung an das Regensburger KZ-Außenlager »Colosseum«

Eröffnung eines Kulturraums in Erinnerung an das Regensburger KZ-Außenlager »Colosseum«

Selbst in einer Weltkulturerbestadt wie Regensburg, die ihre Geschichte gern und oft als Aushängeschild benutzt, gibt es Kapitel in der Stadthistorie, die dabei zu wenig Aufmerksamkeit erfahren. So etwa die bedrückende Vergangenheit des Stadtamhofer Colosseum als KZ-Außenlager in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs. Ein gemeinnütziger Verein hat dort nun einen Kulturraum eröffnet, der Platz für Blicke in Vergangenheit und Zukunft bietet.
Inside the Manosphere – sind wir alle in ihr gefangen?

Inside the Manosphere – sind wir alle in ihr gefangen?

Durch das Referat zweier Kommilitoninnen stoße ich zum ersten Mal auf das Thema »Manosphere«. Ich beschließe, ihm meine Hausarbeit zu widmen. Fasziniert und schockiert beginne ich meine Recherche – und falle in ein unendlich tief scheinendes Rabbit Hole. Gerade mitten während des Schreibprozesses meiner Arbeit entdecke ich den ersten Clip auf Instagram: eine neue Dokumentation des Journalisten Louis Theroux ist auf Netflix erschienen, das Thema – die Manosphere.

von Esther Nußstein

»Ich wollte, dass meine Bilder heilend sind«

»Ich wollte, dass meine Bilder heilend sind«

von Esther Nußstein

Am Mittwoch, den 25. März hat Stefan Tiefel seine Vernissage im W1, er ist Künstler und Kunststudent an der Universität Regensburg. »Flimmern« zeigt insgesamt 11 Malereien, eine Plastik und es gibt fünf physische Versionen von Stefans Sketchbooks, von denen er auch Seiten, die ihm besonders gefallen, an die Wand projiziert.
»Female Gaze Loading…« – filmische Kunstwerke zum feministischen Kampftag

»Female Gaze Loading…« – filmische Kunstwerke zum feministischen Kampftag

von Esther Nußstein

Als Clara Zetkin sich Anfang des 20. Jahrhunderts als Teil einer Arbeiterinnenbewegung für Frauenrechte und Gleichberechtigung einsetzte, wusste sie vermutlich noch nicht, dass jetzt, 116 Jahre später, nicht nur mitunter deshalb ein Weltfrauentag existiert, sondern auch, dass es immer noch so viel gibt wofür – oder eher wogegen – Frauen zu kämpfen haben. An diesem bedeutenden Tag demonstrieren überall auf der Welt Frauen für ihre Rechte, gegen Gewalt gegen Frauen, und immer noch bestehende Ungleichheiten. Deshalb wird der Tag neben »Weltfrauentag« auch feministischer Kampftag genannt.