Die Mensa begibt sich auf kulinarische Reise nach Moldova – mit überraschenden Ergebnissen. Was war authentisch, was eher bayerisch interpretiert, und wo blieb der Geschmack? Charlottes und Annas Selbstversuch in der Europawoche – voller Fragezeichen, Tomatensoße und einem Hauch Fernweh.
Menschen drücken Emotionen über Sprache und Gesten aus. Trotzdem fehlen oft die passenden Worte und der Mut, die eigene Geschichte zu erzählen. Die Kunst kann dafür ein hilfreicher Kanal sein. Wie das bei Kunstschaffenden der Region aussieht, zeigt die aktuelle Ausstellung »Raum für Emotionen« im Kulturzentrum M26 in Regensburg.
Triste Plattenbauten – Cut – Brutalistische Wohntürme – Cut – Im Hintergrund: hämmernde Bässe von Russian Indie bei 130 bpm. Auf Social Media tummeln sich Videos mit diesem Drehbuch. In ihnen wird vorwiegend das Wohnen in Gebäuden »sowjetischen Baustils« ästhetisiert – ein Trend, welcher bedenkliche Narrationen und Denkweisen offenbart. Ein Versuch der Einordnung und ein subjektiver Blick auf ein komplexes Thema.
Am kommenden Sonntag, den 23. Februar 2025, steht Deutschland vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Während Diskurse über Migration und wirtschaftliche Stabilität den Wahlkampf dominieren, gerät ein Bereich fast in Vergessenheit: Die Kultur.
Es ist Ende 1930. Auf einer Bootsreise treffen zwei Personen aufeinander die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein Spiel, geprägt von Macht und Ohnmacht zwischen den Stärken und Schwächen des menschlichen Geists, entwickelt sich unter den aufmerksamen Augen der Beobachtenden. Wie viel bleibt übrig aus Stefan Zweigs »Schachnovelle«?
»Es war mir egal, aber wenn es dafür Likes gab, war ich bereit dazu«. »Der Fremde« und die Gesellschaft auf der Suche nach Sinn in einer bedeutungslosen (digitalen) Welt? Warum sich ein Existenzialismus-Klassiker wieder in den gesellschaftlichen Diskurs einmischt.
Vor 80 Jahren war Deutschland das Ziel einer zwölf Millionen Menschen starken Fluchtbewegung. Die Versorgung und Integration der Geflohenen und Vertriebenen war eine enorme Herausforderung für Deutschland, das sich gerade mit der Kriegsniederlage, der Konfrontation mit seinen Kriegsverbrechen und der Teilung in zwei Staaten auseinandersetzen musste. Mit der Integration und besonders der Rolle der Frauen in diesem Prozess beschäftigt sich die Ausstellung des Hauses des Deutschen Ostens an der Universität Regensburg.