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Feminis:muss: Rote Karte Frauenstimme
Die Europameisterschaft im Männer-Fußball – von vielen heiß ersehnt – läuft seit zwei Wochen und bringt uns nach dem langen Corona-Winter mit 51 Spielen Sommergefühle, ein bisschen Normalität … und Frauenhass?
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Die Nibelungen – alter Text, der so modern sein kann
Nach langer Corona-Pause hat das Theater Regensburg am Bismarckplatz mit »Die Nibelungen«, ein deutsches Trauerspiel von Friedrich Hebbel, neuinszeniert von Julia Prechsl, am Sonntagabend, den 20. Juni 2021, erstmals wieder zur Premiere eingeladen. Der Klassiker zeigt sich in dieser Version von einer erfrischend neuen Seite und mit modernen, femininen Akzenten.
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Lautstark: Der Sound einer Stadt – Wie klingt Regensburg?
Seit einigen Wochen ist er auch in Regensburg angekommen – der Sommer. Die Regensburger Innenstadt ist wieder erfüllt von Menschen, die durch die schmalen Gassen unserer heiß geliebten Stadt schlendern und sich im Schatten in einem der vielen Cafés oder einer Bar gemütlich die Zeit genießen. Ihr Lachen und angeregte Gesprächsfetzen hallen leise von den Wänden der eng stehenden Häuser wider. Am Fußgängerübergang zur Steinernen Brücke nahe Fischmarkt brummen die Motoren der ungeduldig wartenden Autos und Busse. Ein Auto hupt, da sich ein übermütiger Radfahrer mal wieder »Fast and Furious«-mäßig durch die wartende Reihe schlängelt. Und sicherlich hört man* von irgendwoher ein leises »plopp«, gefolgt von einem »zisch« und vermutlich ebenso gefolgt von einem glücklichen Lächeln, derjenigen Person gehörend, die sich in der Sonne ein kühles Blondes gönnt (natürlich nach vier Uhr nachmittags). Ja, es könnte fast von einem Sound geredet werden. Dem sommerlichen Soundtrack Regensburgs.
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Wohnsinn-Kolumne: Tapetenwechsel
Nach den kalten, grauen Wintermonaten, die sich wegen der Corona-Pandemie zäh wie Kaugummi angefühlt haben, war mir diesen Monat ein kurzer Tapetenwechsel vergönnt. Dank der mexikanischen Herkunft meines Freundes durfte…
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Mov:ement: Klaus Kinski – »Filme machen ist besser als Toiletten putzen«
»Wahnsinniger Tyrann«, »unerträglicher Selbstdarsteller« oder aber »genialer Schauspieler mit dämonischer Ausstrahlung«: Klaus Kinski ließ niemanden kalt, sondern teilte und teilt das Publikum in zwei unversöhnliche Lager. Insbesondere Schurkenrollen machten Kinski zu einem der wenigen deutschen Weltstars des Kinos. Sein Größenwahn gilt als legendär, genauso wie seine Tobsucht und Übergriffe. Seinen Ärger entlud er in privaten Ausschweifungen und Exzessen. Zertrümmerte Luxusrestaurants, verprügelte Polizisten, unzählige sexuelle Affären und mehrere gescheiterte Ehen erzählen von dem Weg eines kompromisslosen Egomanen, der bürgerliche Konventionen weder beachtete noch respektierte.
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Feminis:muss: Untenrum frei!
»Untenrum frei« ist ein politisch-feministischer Essay darüber, wie es sich anfühlt, als Mädchen im Nachwende-Deutschland aufzuwachsen. Wenn wir obenrum wirklich befreit wären – das Bild der sexuell attraktiven Frau wäre nicht auf eine junge, glatte und »unverbrauchte« Version beschränkt. Eine Rezension.
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Wohnsinn-Kolumne: Immer in Bewegung
Kennt ihr das Gefühl, ständig in Bewegung bleiben zu müssen? Nur nie allzu lange an einem Ort bleiben, immer ein bisschen auf dem Sprung, sich immer bewusst, das hier ist nur für kurz. Auslandsjahr nach dem Abi. Studieren, aber nicht zu nah an der Heimatstadt, Auslandssemester, Praktika in verschiedenen Städten. Ein Umbruch folgt auf den nächsten.
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Mov:ement: »Loving Vincent« – Wenn Bilder sprechen lernen
Obwohl die Werke des niederländischen Malers Vincent van Gogh zu den berühmtesten und teuersten der Kunstwelt gehören, wird er nicht unbedingt wegen seiner Technik – die dick aufgetragenen, strahlenden Farben – von vielen Menschen gefeiert, sondern viel mehr für seine Art die Dinge zu sehen: Mit Demut und einer gehörigen Portion Melancholie hielt er nicht nur die oftmals übersehene Schönheit der Natur auf Leinwand fest, sondern verewigte auch die Menschen auf dem Land und in den Städten mit seinen Pinselstrichen. Und obgleich vor allem die Melancholie van Goghs Leben wie ein roter Faden durchzog und er sich in ihr zu seinem Lebensende vollends verstrickte, ist es so viel schöner, sich an das Leben und Genie des Niederländers zu erinnern. Genau das tut der einzigartige Film »Loving Vincent«, wie es wahrscheinlich auch van Gogh begeistert hätte: Er erweckt seine Werke zum Leben.
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