Wohnsinn-Kolumne: Zu Hause

Wohnsinn-Kolumne: Zu Hause

Manchmal, wenn ich am Donauufer meine Füße knapp über dem Wasser baumeln lasse, überfällt mich eine tiefe Melancholie. Schließlich neigt sich mein Bachelorstudium doch langsam dem Ende entgegen - und…
Auf dem Campusfest(ival)…

Auf dem Campusfest(ival)…

Die Busse zur Uni hoch waren so voll wie die S-Bahnen in München zur Theresienwiese in der Oktoberfestzeit, Bässe schallten über den Campus und eine Menschentraube schob sich in Richtung der Wiese zwischen OTH und Uni. Was hier los war? – Das Campusfest konnte endlich wieder stattfinden. Und da war gestern wahrlich ganz schön viel los. Es schien als würden alle die fehlenden Veranstaltungen der letzten zwei Jahre nachholen wollen. Auf vier Stages wurde ein vielfältiges Programm vom Poetry-Slam bis zum Rock-Band Konzert präsentiert. Ein paar Eindrücke zu dem Festivalfeeling am Campus haben unsere beiden Autorinnen Paula und Laura für euch gesammelt.

Wohnsinn-Kolumne: Pfannkuchentag

Wohnsinn-Kolumne: Pfannkuchentag

Irgendwie bin ich ein Fan von Traditionen. Ich weiß: Ein bisschen komisch, für eine Person, die gerade mal Anfang zwanzig ist. Aber vielleicht ist das auch das Resultat einer Welt, in der sich alles ständig verändert, nichts mehr absehbar scheint – vor allem die schrecklichen Ereignisse. Da geben kleine Gepflogenheiten ein kuschelig warmes Gefühl von Normalität und Sicherheit. Meinen Mitbewohner:innen scheint es ähnlich zu gehen und so feierten wir letzten Sonntag zum zweiten Mal (ist das überhaupt schon eine Tradition?) das russische Fest »Maslenitsa«.

Wohnsinn-Kolumne:Endlich zu Hause?

Wohnsinn-Kolumne:Endlich zu Hause?

Vergeht Zeit tatsächlich schneller, wenn man älter wird? Ich finde ja. Einmal mit dem Finger geschnipst und plötzlich sind fünf Monate verflogen. In meinem Fall heißt das: Mein Auslandssemester ist vorbei und statt wie die letzten Monate abends den blutroten Sonnuntergang am Meer zu genießen, blicke ich nun wieder aus meinem kleinen WG Zimmer auf die nebelverhangenen Domtürme. Nach Hause kommen ist zwar schön – aber auch komisch.

Wohnsinn: »C’est pas grave!« oder über die Eigenarten von französischen Wohnungen

Wohnsinn: »C’est pas grave!« oder über die Eigenarten von französischen Wohnungen

Auch wenn ich nun schon einige Zeit in Nizza lebe, bin ich doch immer wieder überrascht, wie sehr sich die französische Mentalität von der deutschen unterscheidet. Was mich besonders fasziniert: Über kleine Unannehmlichkeiten regt man sich auf keinen Fall auf – fast so als wäre es unter der Würde der Franzos:innen, sich über kleine Dinge wie lange Wartezeiten an Supermarktkassen zu echauffieren. Situationen, in denen viele Deutsche grün vor Ärger werden würden. In manchen Beziehungen wirkt diese »Macht-ja-nichts«-Mentalität zwar amüsant, allerdings auch etwas fehl am Platz – und zwar, wenn es um den Zustand der französischen Wohnungen geht.

Wohnsinn-Kolumne: Die kleinen Momente

Wohnsinn-Kolumne: Die kleinen Momente

Bevor ich für mein Auslandssemester nach Frankreich gefahren bin, haben mir alle möglichen Leute, die ebenfalls längere Zeit im Ausland gelebt haben, immer wieder gesagt: »Du wirst so viel lernen!«. Manchmal wurde mir dies enthusiastisch und voller Inbrunst zugerufen, manchmal mit glänzenden Augen und in einem verschwörerischen Tonfall zugeflüstert. Wenn ich ganz ehrlich bin: Ich habe lange nicht verstanden, worauf all diese Menschen hinauswollten. Sprachkenntnisse? Selbständigkeit? Jedes Detail, das es über die französische Kultur zu wissen gibt? Nach fast drei Monaten in Nizza begreife ich langsam: Es geht um viel, viel mehr.

Wohnsinn-Kolumne: Bienvenue à Nice

Wohnsinn-Kolumne: Bienvenue à Nice

Ist es nicht faszinierend wie manchmal einige hundert Kilometer genügen, um sich plötzlich in einer ganz anderen Welt wieder zu finden? Rein ins Auto oder den Bus und schwupps, auf einmal bist du umgeben von neuen Gerüchen, neuer Kultur, neuen Menschen. Das klingt vielleicht erstmal etwas albern – schließlich verbringe ich mein Auslandssemester lediglich im Nachbarland Frankreich und nicht in Südamerika – aber ungefähr das waren wohl meine Gedanken, als ich vor gut sechs Wochen müde aus dem Flixbus in Nizza kletterte, angekommen in dieser fremden Welt, die für die nächsten sechs Monate mein zu Hause sein soll. Ein paar der Eindrücke aus dieser Welt will ich euch hier erzählen:

Wohnsinn-Kolumne: Immer in Bewegung

Wohnsinn-Kolumne: Immer in Bewegung

Kennt ihr das Gefühl, ständig in Bewegung bleiben zu müssen? Nur nie allzu lange an einem Ort bleiben, immer ein bisschen auf dem Sprung, sich immer bewusst, das hier ist nur für kurz. Auslandsjahr nach dem Abi. Studieren, aber nicht zu nah an der Heimatstadt, Auslandssemester, Praktika in verschiedenen Städten. Ein Umbruch folgt auf den nächsten.