Wohnsinn-Kolumne: Trash of Regensburg

Wohnsinn-Kolumne: Trash of Regensburg

Es ist ein schöner Sonntagnachmittag. Luisa schlendert gemütlich durch Regensburg. Plötzlich fällt ihr Blick auf einen Haufen Elektroschrott – direkt am Hauseck. Verantwortungsbewusst wie sie nun einmal ist, muss sie natürlich sofort ihr Handy zücken und einen Schnappschuss von diesem Unrat machen. Für sie ist es ein Kunstwerk. Sie will ein Statement setzen. Sie scheut weder Kosten noch Mühen und postet auf Instagram all den Müll, den Umweltaktivist*innen direkt aufsammeln würden. @trashofregensburg heißt ihr Account. Dank diesem beschäftigt sie sich tagtäglich mit der Fragestellung: Ist das Kunst oder darf das weg? 

Rezension: Le nozze di Figaro

Rezension: Le nozze di Figaro

Eigentlich bin ich ja gar nicht so sehr opernbegeistert. Dennoch ließ ich mich vom Komponisten begeistern. Die Kompositionen Mozarts führen nämlich seit Studienbeginn meine Playlists an, die ich für die Prüfungsphasen in der Bib konzipiert hatte, da sie mir immer so schön bei der Konzentration helfen. Wie schon erwartet, konnte mich dann auch die Inszenierung von »Le nozze di Figaro« des Regensburger Theaters, deren Premiere am 18. September stattfand, in den Bann ziehen.

Wohnsinn-Kolumne: Sprachenlernen leicht gemacht  

Wohnsinn-Kolumne: Sprachenlernen leicht gemacht  

Sprachen leben vom mündlichen Austausch. Wer einmal eine Fremdsprache gelernt hat, weiß Bescheid darüber, dass hier der Schlüssel zum Erfolg das Anwenden liegt. Man* kann sich noch so viele Netflix-Serien anschauen oder Wortschatz-Trainer wälzen – ohne das Sprechen bleibt jede Sprache tot. Die Kultur eines Landes, die doch so eng mit dem Lernen einer Fremdsprache verbunden ist, kann kaum durch Grammatikregeln vermittelt werden.

Wohnsinn-Kolumne: Tapetenwechsel

Wohnsinn-Kolumne: Tapetenwechsel

Nach den kalten, grauen Wintermonaten, die sich wegen der Corona-Pandemie zäh wie Kaugummi angefühlt haben, war mir diesen Monat ein kurzer Tapetenwechsel vergönnt. Dank der mexikanischen Herkunft meines Freundes durfte…
Wohnsinn-Kolumne:Von rohen Eiern in übervollen Papier Tonnen

Wohnsinn-Kolumne:Von rohen Eiern in übervollen Papier Tonnen

Tatort Stadtviertel Galgenberg 

Beim Ausleeren des Inhalts der Papiermülltonne eines Mehrparteienwohnhauses machen zwei ahnungslose Studentinnen einen skandalträchtigen Fund: Eine/r der Nachbarn*innen hat wohl die Papiertonne (!) zur Entsorgung sämtlichen Restmülls missbraucht – inklusive roher Eier, die stinkend am Boden der Tonne vor sich hingammelten. Aber auch leere Kugelschreiber, haufenweise leere Make-up Tuben und weiterer vor sich hinvegetierender Biomüll wurden ans Tageslicht befördert. 

Wohnsinn-Kolumne: Über die Kunst der Dreistigkeit 

Wohnsinn-Kolumne: Über die Kunst der Dreistigkeit 

Fassungslos, aber auch ein wenig ehrfürchtig, saßen meine Mitbewohnerin Charlotte und ich uns bei einer Tasse Tee an unserem Küchentisch gegenüber. Das emotionale Barometer lag irgendwo zwischen Lachen und Weinen. Wie haben wir uns nur derart übers Ohr hauen lassen? Sind wir tatsächlich so naiv, unserer Nachbarin überglücklich eine kaputte (!) Waschmaschine abzukaufen, dank Schnäppchen-Preis von 50 Euro, und bemerken diese Tatsache erst drei Monate später?