Lautstark: Chillout für den Sommer – Bliss‘ »Quiet Letters«

Lautstark: Chillout für den Sommer – Bliss‘ »Quiet Letters«

Musik zum Entspannen und Genießen – ein Motto, das sich in der Musikbranche in den Genres Downtempo, Chillout und Lounge wiederfindet. Elektronische Musik zeichnet sich hingegen meist durch flotte Beats und rhythmische Sequenzen aus. Dass letzteres nicht unbedingt der Fall sein muss und sich Electronica und Lounge im Genre des Ambient wiedertreffen können, beweist sehr deutlich das Album »Quiet Letters« von 2003.

Wohnsinn-Kolumne: Dass ich noch da bin.

Wohnsinn-Kolumne: Dass ich noch da bin.

—–Folgendes ist eine Fortsetzung zum Text »Bin ich noch da?«, der im Februar 2021 online ging—–

Kalt ist es immer noch. Obwohl doch eigentlich schon Sommer ist. Ich sehne mich nach der Wärme, aber die Kälte hält mich zusammen. Hat etwas Beruhigendes, wenn mein Drin wieder droht unruhig zu werden. Denn dort ist es immer noch manchmal panisch und manisch und ängstlich. Also in meinem Drin. Aber oft auch nicht mehr ganz so flatterig. 

Teil Zwei. 

Feminis:muss: Wir müssen uns selbst an die Nase fassen

Feminis:muss: Wir müssen uns selbst an die Nase fassen

Das letzte Ereignis, das im Zusammenhang mit dem Thema Feminismus hohe Wellen schlug, war das Debakel um die Pinky Gloves. Dass man* die Idee der beiden Gründer von Pinky Gloves auf‘s Schärfste kritisieren muss, ist unbestreitbar. Allerdings ist meiner Meinung nach einerseits der Umgang mit dem Thema und andererseits die Größe des Raum, der einem solchem Ereignis eingeräumt wird, fragwürdig.  

Die Zukunft ­– ein trauriger Ort?

Die Zukunft ­– ein trauriger Ort?

Während so mancher Momente in meinem Leben, in denen ich zum Warten verdammt bin – z. B. beim Warten auf den Bus oder in der Warteschlange an der Supermarktkasse ­– kommen mir oft ganz abstruse Gedanken in den Kopf. Einer davon ist beispielsweise, wie wohl unsere Welt in 50 Jahren ausschauen wird. Dieser Gedanke scheint viele Menschen zu beschäftigen, stellt er doch die Basis für Narrative von Klassikern, wie George Orwells »1984« oder Octavia Butlers »Die Parabel vom Sämann« dar. Mit »Die Laborantin« bringt das Theater Regensburg ein Stück auf die Bühne, das auch über unser Leben in der Zukunft sinniert ­– und zwar auf sehr eindringliche Weise.

Mov:ement: Xavier Dolan – Art House extraordinaire

Mov:ement: Xavier Dolan – Art House extraordinaire

Mit gerade Mal Anfang 30 ist der Québecer Xavier Dolan bereits Stammgast auf den renommiertesten Filmfestspielen der Welt. Egal ob in Cannes, Toronto oder Venedig: Dolans Filme werden mit Lob und Preisen geradezu überhäuft. Die ein oder andere Person wird sich nun vermutlich fragen, wie ein Typ, der nicht recht viel älter ist als man* selbst, das geschafft hat. Dolans Erfolgsrezept: Wunderschön intime, von zwischenmenschlichen Beziehungen handelnde und die Banalität des Lebens feiernde Filme auf die große Leinwand bringen.

Feminis:muss: Ein entspannter Abend

Feminis:muss: Ein entspannter Abend

Diese verschwimmenden Abende bei denen wir, selbst wenn ein Foto entstanden ist, nach wenigen Wochen nicht mehr einordnen können, wann genau, wer genau und wie genau. Meistens sind sie im Nachhinein schön, laut und ausgelassen. Doch die kleinen Sandkornmomente bleiben, wenn man ehrlich zu sich ist auch im Gedächtnis – es knirscht.