Der Wind schlug die Äste der alten, schwächlichen Bäume aneinander bis sich die morsche Rinde löste und das hölzerne, noch saftige Fleisch der Naturkreaturen offenlag, jeglicher Witterung hilflos ausgesetzt. Er, der erbarmungslose Hauch des Aiolos, peitschte die Gräser, verscheuchte alles Getier und schändete die ansonsten so friedlich anmutende Wiesenlandschaft, als ihr Fuß – scheinbar ganz zum Trotz – die Erde berührte. Die junge Frau gebot ihrem Rappen davonzueilen, dem Zorn der Götter zu entrinnen. Der feige Gaul war schon nicht mehr sichtbar, als sie ihre Hand zum Abschied hob. Doch es machte nichts allein zu sein, denn, was sie zu finden anstrebte, verlangte Lossagung.