Mov:ement: Friede, Freude, Diversität und soziale Gerechtigkeit – Die 93. Oscar-Verleihung

Mov:ement: Friede, Freude, Diversität und soziale Gerechtigkeit – Die 93. Oscar-Verleihung

Da die 93. Oscar-Verleihung in der Nacht von Sonntag auf Montag stattfand, liegt natürlich nichts näher, als diese so frisch wie möglich in der darauffolgenden Mov:ement-Kolumne zu behandeln. Auch wenn es mir aufgrund puren Geizes sowie des Fehlens eines VPN-Providers leider nicht vergönnt war, die meisten der hier ausgezeichneten Filme anzusehen, war es trotzdem interessant, einen Blick auf die Oscars zu werfen. Endlich wieder eine Veranstaltung mit Big-Event-Charakter, die zumindest etwas Ablenkung vom tristen Corona-Einheitsalltag schafft, und die sogar auf verschiedene Arten die Zukunft der Hollywood-Filmbranche andeutet.

Die hygiensch-moralische Rettung für alle Menstruierenden ist da: Der Pinky Glove

Die hygiensch-moralische Rettung für alle Menstruierenden ist da: Der Pinky Glove

Endlich. Thank God. Das Ende ist gekommen. Der Welt? Könnte man* meinen angesichts Klimakrise, Pandemiemissmanagement oder sich hartnäckig haltender Misogynie. Aber nein, davon spreche ich nicht. Endlich müssen sich Menstruierende keine Gedanken mehr um die (Ent-)Tabuisierung und Stigmatisierung der Periode machen. Denn die Erlösung ist gekommen – Achtung – in Form eines pinken Handschuhs. »Hä?«

Mov:ement: »Lars and the Real Girl«

Mov:ement: »Lars and the Real Girl«

Im Ranking der Gefühle belegt die Einsamkeit definitiv einen der letzten Plätze. Wer einsam ist – und das vor allem in der jetzigen Pandemie – kann die Welt wie durch einen grauen Schleier wahrnehmen oder sich lediglich wie ein*e Beobachter*in des menschlichen Lebens hinter einer Plexiglasscheibe fühlen. Einsamkeit ist ein Gefühl, welches im schlimmsten Fall krank machen kann. In der Tragikomödie »Lars and the Real Girl« sogar sehr krank.