Lautstark-Kolumne: Empowernder Indiepop aus Regensburg  

Lautstark-Kolumne: Empowernder Indiepop aus Regensburg  

»Nein heißt nein!« Wie oft haben wir diesen Satz in der gesellschaftlichen Diskussion um sexuelle Übergriffigkeit in den letzten Jahren gehört? Und immer noch haben es nicht alle verstanden. Die Regensburger Singer-Songwriterin Ronja Künkler macht das wütend. Und zwar so wütend, dass sie einen Song darüber geschrieben hat. »Stopp« ist gestern auf allen bekannten Streaming-Plattformen erschienen.

Wohnsinn: Wenn Dein Wohnzimmer zum Kriegsschauplatz wird

Wohnsinn: Wenn Dein Wohnzimmer zum Kriegsschauplatz wird

Bei den einen ist es der Sport, bei den anderen die Musik und bei wieder anderen vielleicht auch die Wiederentdeckung der Gemütlichkeit. Die Pandemie hat in vielen von uns alte Hobbys wieder aufleben lassen. Bei meinem Freund war es die Warhammer-Welt, die nun seit einigen Wochen in seinen WG-Zimmern immer weiter die Realität verdrängt.

Wohnsinn-Kolumne: Not driving home for Christmas

Wohnsinn-Kolumne: Not driving home for Christmas

In den Instagram-Stories ploppen nacheinander die Bilder aus dem Zug, die Countdowns bis es nach Hause geht und die Szenen aus der elterlichen Weihnachtsstube auf. Währenddessen radle ich zwischen Schreibtisch, Post, Teststelle, Last-Minute-Einkäufen und Sportzentrum hin und her. Richtig: Das Uni-Sportzentrum. Denn für mich geht es zum Fest dieses Jahr (wieder) nicht nach Hause.

Wohnsinn-Kolume: Nachts, halb drei in Kumpfmühl

Wohnsinn-Kolume: Nachts, halb drei in Kumpfmühl

Da liegt man einer schönen, ruhigen Nachts in seinem Bett, freut sich auf einen erholsamen Schlaf nach einer anstrengenden Woche und denkt sich nichts böses. Bis es plötzlich an der Haustür poltert. Turns out: Besagte Nacht wurde zu einer der schlechtesten seit langem, lieferte dafür aber auch Stoff für spannende Erzählungen am WG-Frühstückstisch. Und für diesen Wohnsinn.

Lautstark: Nebraska – ein Soundtrack zum November-Blues

Lautstark: Nebraska – ein Soundtrack zum November-Blues

Bald ist November, die graue Suppe Regensburgs kickt mal wieder ziemlich rein und irgendwie hat man auch keine Lust mehr auf Gute-Laune-Musik. Deshalb habe ich ein uraltes, unfassbar trauriges Album von Bruce Springsteen ausgebuddelt und höre mir – um die Stimmung zu vervollständigen – Geschichten über Tragödien einfacher Leute aus dem Mittleren Westen der 1980er Jahre an.

Mov:ement: »Je suis Karl« – Gott sei Dank ein bisschen drüber

Mov:ement: »Je suis Karl« – Gott sei Dank ein bisschen drüber

Häufig genug nervt es unendlich, wenn politische Filme über die Stränge schlagen. Die deutsch-tschechische Koproduktion »Je suis Karl« des Regisseurs Christian Schwochow, die Mitte September in die Kinos kam, macht das auch. Aber komischerweise nervt der Film weniger, als dass er einen auf schockierende Art und Weise in den eigenen demokratischen Grundfesten erschüttert und vor allem erst einmal eines macht: Angst. Zumindest solange man* sich unreflektiert den Übertreibungen hingibt.

Wohnsinn-Kolumne: Wohnst Du noch oder lebst Du schon?

Wohnsinn-Kolumne: Wohnst Du noch oder lebst Du schon?

Ob WG, Wohnheim, Untermiete oder Ein-Zimmer-Apartment. Das Wohnen als Student*in ist – egal in welcher Ausführung – irgendwie immer ein Abenteuer. Und damit meine ich nicht nur merkwürdige Nachbar*innen, legendäre Party-Abende und die abstrusesten Angewohnheiten der Mitbewohner*innen, sondern vor allem die Bruchbuden, in denen man* diese prägenden Jahre des Erwachsenwerdens verbringt. Und obwohl ich all diesen fragwürdigen Wohnsituationen dankbar bin für die Anekdoten, die sie mir geliefert haben, habe ich langsam die Nase voll von herunterblätternder Farbe, abgewohnten Möbeln und befristeten Mietverträgen.