Mov:ement: Xavier Dolan – Art House extraordinaire

Mov:ement: Xavier Dolan – Art House extraordinaire

Mit gerade Mal Anfang 30 ist der Québecer Xavier Dolan bereits Stammgast auf den renommiertesten Filmfestspielen der Welt. Egal ob in Cannes, Toronto oder Venedig: Dolans Filme werden mit Lob und Preisen geradezu überhäuft. Die ein oder andere Person wird sich nun vermutlich fragen, wie ein Typ, der nicht recht viel älter ist als man* selbst, das geschafft hat. Dolans Erfolgsrezept: Wunderschön intime, von zwischenmenschlichen Beziehungen handelnde und die Banalität des Lebens feiernde Filme auf die große Leinwand bringen.

Mov:ement: Melancholie en masse!

Mov:ement: Melancholie en masse!

Melancholie. Was ist das eigentlich? Die Sehnsucht nach vergangenen Zeiten? Nach Zeiten, in denen alles besser war? Aber wie besser? Langsamer vielleicht? Gemeinsamer? Liegen wir da nicht einer Illusion auf? Oder bedeutet Melancholie etwas ganz anderes … Gesellschaftsdiagnose für eine neoliberale Welt? Zumindest in Susanne Heinrichs »Das melancholische Mädchen« scheint das der Fall zu sein.