»Filth is my life!« – Das anarchische Frühwerk des John Waters

»Filth is my life!« – Das anarchische Frühwerk des John Waters

John Waters ist eine Ikone des amerikanischen Kinos. Dabei zeigen seine Filme – und nicht zuletzt die eigene Person – wie sie eigentlich amerikanische Werte konterkarieren und spielerisch dekonstruieren. Erst mit Hairspray (1988), der 2002 in ein erfolgreiches Broadway-Musical adaptiert wurde, wurde auch Waters im Mainstream gefeiert. Heute sieht man ihn auf internationalen Festivals, er schreibt Bücher, ist bei Podcasts und Talk-Shows ein gern gesehener Gast sowie gelegentlich als Stand-up-Comedian unterwegs.

<strong>Transit-Filmfest: Vom faschistischen Stammtisch im Andreasstadel zu Ziegen im Schwarzwald</strong>

Transit-Filmfest: Vom faschistischen Stammtisch im Andreasstadel zu Ziegen im Schwarzwald

Schuld, Überraschung, Verletzlichkeit, Ironie, Trauer, Mitgefühl, Freude – die ersten Eindrücke vom Transit-Filmfest hat unsere Redakteurin Laura Kappes am 24. November sammeln dürfen. Sie besuchte für euch die Eröffnung der Kunstausstellung »Stammtisch Papillon« vom Tannhäuser Kreis und am Abend den Film »Wann kommst du meine Wunden küssen« von Hanna Doose. Hochklassig präsentierten beide künstlerischen Werke eine Projektionsfläche mit großem Spielraum zur Identifikation.

Mov:ement: Die wunderbare Welt der Ghibli-Filme

Mov:ement: Die wunderbare Welt der Ghibli-Filme

Während neben dem ersten Schnee, den mittlerweile in der Stadt überall aufgehängten Lichterketten und vielleicht dem ein oder anderen Tässchen Glühwein (oder auch mehr) jede:r nach und nach doch ein wenig dem Weihnachtsfieber trotz beständiger negativer Nachrichten verfallen ist, wurde ich vor kurzem in die zauberhafte Welt der Filme aus dem Hause Ghibli eingeführt. Und was soll ich sagen, nach nur drei Filmen bin ich absolut in love!

Mov:ement: Blut, Schweiß und Lügen – Die Geschichte von »Bloodsport«

Mov:ement: Blut, Schweiß und Lügen – Die Geschichte von »Bloodsport«

Da willst du einfach nur ein bisschen Schabernack mit den Jungs treiben, findest dich jedoch im Haus eines Ninjutsu-Senseis wieder. Du wirst von ihm trainiert, landest bei einem illegalen Kampfsport-Turnier in Hongkong und bekommst auf einmal von einem chinesischen Muskelprotz gnadenlos aufs Maul. Währenddessen wirst du von Spezialagenten gejagt, fängst eine Romanze an und kannst auch noch einen makellosen Spagat. Es ist 1988, du heißt Frank Dux und prägst das Martial-Arts-Genre bis heute – Willkommen bei »Bloodsport«!