Mov:ement: Film is gay!

Mov:ement: Film is gay!

Am Samstag, den 17.07.2021, organisierte der Verein RESI zusammen mit einigen LGBTIQ-Gruppen unter der neu gegründeten Vereinigung »Queeres Regensburg« in Regensburg eine kleine, aber feine Kundgebung mit Infoständen zum Christopher-Street-Day. In Berlin tanzten und feierten am vergangenen Samstag zum CSD (natürlich unter den herrschenden Corona-Hygienevorschriften) wieder ausgelassen viele Menschen in Regenbogenfarben durch die Straßen. Da liegt es nahe, einen Blick auf die mittlerweile (natürlich noch ausbaubare) aber stetig gewachsene bunte – »queere« Filmwelt zu werfen. Denn auch Film ist gay!

Mov:ement: »The Guilty« (2018) – Die Angst sitzt am anderen Ende der Leitung

Mov:ement: »The Guilty« (2018) – Die Angst sitzt am anderen Ende der Leitung

Ein Mann, ein Raum und ein Telefon: Der dänische Thriller »The Guilty« schafft es mit minimalen Mitteln, über die gesamte Spielfilmlänge Herzrasen und Fingernägelkauen bei den Zuschauer*innen zu verursachen. Ein packendes Rätsel, dessen Lösung nicht nur lange im Schatten der Nacht verborgen bleibt, sondern auch immerzu die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge, Gut und Böse und Schuld und Vergebung verwischt.

Mov:ement: Look Who´s Inside Again – Räume im Film

Mov:ement: Look Who´s Inside Again – Räume im Film

Entfernte Planeten, exotische Landschaften, futuristische Städte – Film hat die Möglichkeit, uns Dinge zu zeigen, die wir noch nie gesehen haben und uns nicht einmal vorstellen konnten. Doch was passiert, wenn ein Film sich auf das Wesentliche begrenzt, den Handlungsspielraum drastisch verkleinert und uns in einen kleinen, abgeschlossenen Raum verfrachtet? Genau dies möchte ich heute untersuchen.

Mov:ement: Klaus Kinski – »Filme machen ist besser als Toiletten putzen«

Mov:ement: Klaus Kinski – »Filme machen ist besser als Toiletten putzen«

»Wahnsinniger Tyrann«, »unerträglicher Selbstdarsteller« oder aber »genialer Schauspieler mit dämonischer Ausstrahlung«: Klaus Kinski ließ niemanden kalt, sondern teilte und teilt das Publikum in zwei unversöhnliche Lager. Insbesondere Schurkenrollen machten Kinski zu einem der wenigen deutschen Weltstars des Kinos. Sein Größenwahn gilt als legendär, genauso wie seine Tobsucht und Übergriffe. Seinen Ärger entlud er in privaten Ausschweifungen und Exzessen. Zertrümmerte Luxusrestaurants, verprügelte Polizisten, unzählige sexuelle Affären und mehrere gescheiterte Ehen erzählen von dem Weg eines kompromisslosen Egomanen, der bürgerliche Konventionen weder beachtete noch respektierte.

Mov:ement: Uwe Boll – Das Regie-Bollwerk Deutschlands

Mov:ement: Uwe Boll – Das Regie-Bollwerk Deutschlands

Bekannt für beknackte Videospielverfilmungen, ausufernde Gewaltdarstellungen, Boxkämpfe gegen Kritiker und nicht zuletzt seine – gelinde gesagt – exzentrische Persönlichkeit, gilt Uwe Boll als ein Enfant terrible der Filmindustrie. Dabei liegt die Betonung hauptsächlich auf »terrible«, denn Boll wird oftmals als schlechtester Regisseur aller Zeiten betitelt. Auch wenn sein Lebenswerk genauer angesehen wird, stellt sich auf jeden Fall die Frage: Was zur Hölle ist los mit ihm?