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Mov:ement: Blut, Schweiß und Lügen – Die Geschichte von »Bloodsport«
Da willst du einfach nur ein bisschen Schabernack mit den Jungs treiben, findest dich jedoch im Haus eines Ninjutsu-Senseis wieder. Du wirst von ihm trainiert, landest bei einem illegalen Kampfsport-Turnier in Hongkong und bekommst auf einmal von einem chinesischen Muskelprotz gnadenlos aufs Maul. Währenddessen wirst du von Spezialagenten gejagt, fängst eine Romanze an und kannst auch noch einen makellosen Spagat. Es ist 1988, du heißt Frank Dux und prägst das Martial-Arts-Genre bis heute – Willkommen bei »Bloodsport«!
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Mov:ement: »Der Bruder« – Ein Porträt der russischen Mentalität
Russland in den 1990ern: Die ehemals stolze Sowjetunion ist zerfallen. Boris »Schnapsnase« Jelzin regiert die Russische Föderation. Die meisten Menschen verarmen, während sich die neue Elite der Oligarchen bildet, die hauptsächlich durch Verbrechen maßlos Geld scheffelt. Diese Kriminalität grassiert auch auf den Straßen – Russland wird zum fast schon anarchischen »Wilden Osten«. Egal welche Berichte man dazu liest, welche Dokumentationen man auch dazu schaut: Kaum ein Medium fängt den damaligen Zeitgeist so gut ein wie ein Low-Budget-Crime-Drama namens »Der Bruder«.
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Mov:ement Spezial: Das Kino ist zurück – Transit Filmfest 2020
Moment: 2020? Sind wir in einer Zeitschleife gefangen? Teilweise könnte das zwar ob der jetzigen Situation gedacht werden, aber nein: Das lokale Transit Filmfest meldet sich nach diversen Stolpersteinen mit der kompletten Erst- und Wiederholungsausgabe zurück und zeigt, dass auch trotz der Pandemie die Regensburger Kulturszene noch lange nicht versiegt ist.
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Lautstark: Snap! und die wundersame Welt des Eurodance
Nicht nur jede Person, die entweder in den 1990ern geboren wurde oder aufgewachsen ist, kennt diese Sounds: »It’s My Life« von Dr. Alban, »What Is Love?« von Haddaway und natürlich »Rhythm Is A Dancer« von Snap! sind bis heute allseits bekannte Banger, die auf jeder Party garantiert für Stimmung sorgen, egal, wie oft diese schon etwaige Gehörgänge ummanteln durften. In der letzten Dekade des zweiten Millenniums n. Chr. dominierte europäischer, vorrangig sogar deutscher, musikalisch absolut anspruchsloser Techno-Rap-Trash die Charts – und es war toll.
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Mov:ement: Uwe Boll – Das Regie-Bollwerk Deutschlands
Bekannt für beknackte Videospielverfilmungen, ausufernde Gewaltdarstellungen, Boxkämpfe gegen Kritiker und nicht zuletzt seine – gelinde gesagt – exzentrische Persönlichkeit, gilt Uwe Boll als ein Enfant terrible der Filmindustrie. Dabei liegt die Betonung hauptsächlich auf »terrible«, denn Boll wird oftmals als schlechtester Regisseur aller Zeiten betitelt. Auch wenn sein Lebenswerk genauer angesehen wird, stellt sich auf jeden Fall die Frage: Was zur Hölle ist los mit ihm?
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Mov:ement: Friede, Freude, Diversität und soziale Gerechtigkeit – Die 93. Oscar-Verleihung
Da die 93. Oscar-Verleihung in der Nacht von Sonntag auf Montag stattfand, liegt natürlich nichts näher, als diese so frisch wie möglich in der darauffolgenden Mov:ement-Kolumne zu behandeln. Auch wenn es mir aufgrund puren Geizes sowie des Fehlens eines VPN-Providers leider nicht vergönnt war, die meisten der hier ausgezeichneten Filme anzusehen, war es trotzdem interessant, einen Blick auf die Oscars zu werfen. Endlich wieder eine Veranstaltung mit Big-Event-Charakter, die zumindest etwas Ablenkung vom tristen Corona-Einheitsalltag schafft, und die sogar auf verschiedene Arten die Zukunft der Hollywood-Filmbranche andeutet.
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Lautstark: Fetzige Tunes zu klobiger Grafik – Game Soundtracks der Sony PlayStation Ära
Wir befinden uns im Jahre 1999: Der große globale Computercrash zum Millenniumswechsel steht bevor, die Presse macht Videospiele und Metal-Musik für den Amoklauf an der Columbine High School verantwortlich, der Zweite Tschetschenienkrieg beginnt und Gerhard Schröder wird zum Bundeskanzler gewählt. Du hockst allerdings relativ sorglos auf einem Sitzsack in deinem mit Bravo-Postern dekorierten Jugendzimmer inklusive kleinem Röhrenfernseher und fragst dich, welche Disc du als nächstes in den unscheinbaren grauen Kasten, der sich vor dir befindet, einlegen sollst. Das Leben ist schön.
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Mov:ement: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo – Ein Vergleich
Am 19. Februar dieses Jahres startete die Neuauflage einer der berühmtesten persönlichen Geschichten Deutschlands, Christiane F.s »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, auf Amazon Prime Video. Kaum ein anderer Stoff (haha) blieb so lange berühmt und berüchtigt; das Buch wird teilweise immer noch in Schulen gelesen, der 1981er Film von Uli Edel wurde zum Kult-Hit. Drogenkonsum unter Jugendlichen ist nach wie vor ein Problem. Passend zum 40-jährigen Jubiläum des Films dachten sich also die Macher*innen der Serie: Jetzt nochmal schön die Cashcow melken.
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