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Abject Art. Kunst oder Skandal?
»Abject Art« ist eine Waffe. Der Körper ist eine geladene Pistole. Das Ziel sind soziale, politische und persönliche Strukturen und Regeln. Du entscheidest, ob du schießt oder nicht. Es tut weh und es schadet. Dich und andere. Die Frage ist, ob der Schaden konstruktiver Art ist oder ob es einfach unnötiger Müll ist.
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»Gentrifizier dich!« – Ein gutes Gewissen muss man sich leisten können
Gentrifizierung wird oft als abstrakte Bedrohung wahrgenommen. Was aber passiert mit denen, die täglich die Folgen tragen? Und was, wenn es uns alle betrifft? Erschreckend konkret und doch grotesk verzerrt, zeichnet Carla Niewöhners Stück »Gentrifizier dich!« bei seiner Premiere am 13. November im Theater Regensburg ein satirisches Portrait der heutigen Gesellschaft im Angesicht urbanen Wandels.
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Feminis:muss: Justitia will die Scheidung
Nicht weniger als Gesetzesänderungen von »historischer Dimension« werden zurzeit von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) und der Ampel-Koalition angekündigt. »Die größte Familienrechtsreform seit Jahrzehnten« soll auf den Weg und das 4. Buch des BGB so stärker mit der Lebensrealität vieler in Einklang gebracht werden.
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4G steht für genervt
Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Meinung der Autorin wider, nicht der gesamten Redaktion.
Über Regeln, strapazierte Nerven und wie wir dem Burnout entgegenwirken.
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Feminis:muss: Feminismus und Identitätspolitik – ein Umriss angelehnt an Francis Fukuyama
Was haben der ungarische Präsident Orbán, die polnische PiS-Partei und die LGBTQIA+ Bewegung gemeinsam? Diese Frage, welche sich wie ein Witz lesen lässt, kann durch den Begriff der Identitätspolitik beantwortet werden. Der amerikanische Intellektuelle Francis Fukuyama hat sich tiefgreifend mit diesem Thema auseinandergesetzt und damit Einblicke in seine Sichtweise auf ein aktuelles, weltweites Phänomen und deren Hintergrundmechanismen eröffnet.
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Das Böse in uns
Welche Wirkung Vereinsamung, Isolation und das Internet auf uns haben können hat zuletzt die globale Corona-Pandemie gezeigt. Tausende von Menschen sträubten sich gegenüber den Impf- und Schutzmaßnahmen. Sie drifteten dabei nicht selten in ein Knäuel aus rechter Meinungsmache und Verschwörungsschwurblerei ab. Und eben jene vermeintlich abgehängten, von der Mitte der Gesellschaft nach rechts außen gedrängten Menschen porträtiert Emanuele Aldrovandi in seinem Stück »ALARM!« von 1985, das am 24. September im Theater am Haidplatz unter der Regie von Gregor Tureček Premiere feierte.
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Mov:ement: Zwischen Bergidylle und Gesellschaftsanalyse
»Heidi, deine Welt sind die Be-her-ge!« Daran denken vermutlich viele meiner Generation bei dem Stichwort »Heidi«. Zugegebenermaßen bin auch ich als Kind freudig umeinander gesprungen, wenn die Zeichentrick-Serie mal wieder um 19 Uhr auf KiKa lief. Heute – mit 24 Jahren – ruft eine Kinderserie bei mir natürlich nicht mehr diese Emotionen hervor. Ganz anders aber Alain Gsponers Neuverfilmung der Geschichte aus dem Jahr 2015. Denn sie zeigt nicht nur die im Schweizer Ausland romantisierte Bergidylle des Alpenlandes, sondern kann als Gesellschaftsanalyse der damaligen Zeit gelesen werden, die die Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in zwei verschiedene Welten teilte. Und zwischen diesen beiden Welt steht Heidi.
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Feminis:muss: Der Eisberg der Unterdrückung
Eigentlich bin ich ein ziemlich durchschnittlicher junger Mann. Ich kann vielleicht überdurchschnittlich gut mit den verschiedensten Menschen umgehen und schaff’ es in der schwierigen Zeit, in der wir uns befinden und die durch Corona zu einer salopp gesagten »scheiß Zeit« geworden ist, positiv zu bleiben. Nur manchmal habe ich diese mulmigen Gefühle in der Magengrube – dystopisch und graue Wolken –, die ich oft nicht genau benennen kann. Ein paar dieser Momente möchte ich hier teilen und in Relation setzen.
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Von Gegensätzen und Gemeinsamkeiten
Grell, bunt, laut, schräg. Nein, liebe Leser*innen, es ist nicht die Rede von dem aus privaten Fernsehsendern nicht wegzudenkende, lebenden Strasssteinchen Harald Glööckner. Es handelt sich auch nicht um die modisch fragwürdige Krawattenwahl eines bestimmten AfD-Schreihalses. Grell, bunt, laut, schräg – so könnte man womöglich das Sprachkonzert »Aus der Mitte der Gesellschaft« von Marc Becker beschreiben. Aber es ist noch so viel mehr.
von Anna-Lena Brunner









