"Mal gucken, wo die Reise hingeht"

Trotz des neuen Sängers Sven Lauer und dem engen Terminplan während ihrer Festival-Tour haben sich Jupiter Jones Zeit für ein Interview genommen. Wie es nach dem Besetzungswechsel weitergeht und was sie vom P:O:A erwartet haben.

Eine schwitzige Rock'n'Roll-Show

Nachdem sie mit ihrem Musikmischung mit Einflüssen aus den 70ern und modernen Elementen auf dem Pfingst-Open-Air einige Fans dazu gewinnen konnten, spielen die drei Jungs von "Radio Haze" am 12. Juni für die Regensburger Studenten am Campus Fest.
Zu Fuß zum Auftritt – 200 Kilometer »Stony Path«

Zu Fuß zum Auftritt – 200 Kilometer »Stony Path«

Die Oberösterreicher Ryotts hatten sich als Festivalvorbereitung etwas ganz Spezielles vorgenommen: Passend zum Titel des Debüt-Albums „Stony Path“ schnürten sie kurzerhand die Wanderstiefel und marschierten 200 Kilometer von Wels bis zum POA – was die jungen Musiker zu dieser Reise bewegt hat erklärten sie der Lautschrift nach ihrem Auftritt als Festival-Opener am Freitag.
»Les rebelles sont là!«

»Les rebelles sont là!«

Die neun Musiker der Irie Révoltés begeisterten am Samstag das Publikum der Mainstage mit politischem, explosivem Reggae/Dancehall/Ska – der Lautschrift verrieten die Zwillinge Mal Élevé und Carlito, wie „Allez!“ um die Welt geht und was in der Gesellschaft kaputtgemacht gehört.
Am Ende das Böse besiegen

Am Ende das Böse besiegen

Käptn Peng, alias Robert und Johannes Gwisdekhaben es schon längst geschafft, sich mit Wortakrobatik und Minimalismus aus der Ecke des Geheimtipps herauszuarbeiten und gaben sich in Vollband-Variante mit ihren Tentakeln von Delphi auf dem POA die Ehre. Was die Formation außer Musik noch gerne können würde und wie es in ihren Köpfen aussieht, erklärten sie im Interview.
»‘n Teller bunte Knete!«

»‘n Teller bunte Knete!«

Mit "Elektropoppunkpartydingsbums" schafften es die 2003 gegründeten Musiker von Grossstadtgeflüster schnell, zu einem immer weniger geheimen Tipp in der Elektropunk-Schiene zu avancieren. Dass sie noch weitaus mehr können als "Ich muss gar nix" und Andy-Warhol-Bananen-Leggins tragen, bewiesen sie Samstagmittag auf der Main-Stage – und nebenbei verrieten sie der Lautschrift, wie bunt das in Kürze erscheinende Album "Oh, ein Reh!" werden wird.
»Auch mit Musik kommt man in die Pubertät…«

»Auch mit Musik kommt man in die Pubertät…«

Mit 17 bekam er seinen ersten Plattenvertrag – im März erschien sein mittlerweile fünftes Album "Kraniche", das er zum Teil in der Türkei produzierte: die Rede ist von Axel Bosse, der am Sonntagabend das POA noch einmal gehörig in der Richtung des energetisch-rockigen Indiepop aufmischte. Mit der Lautschrift sprach er über Kurt Cobain, das Verstecken hinter einer Gitarre und seine "neue Mitte".