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Mov:ement: »The Guilty« (2018) – Die Angst sitzt am anderen Ende der Leitung
Ein Mann, ein Raum und ein Telefon: Der dänische Thriller »The Guilty« schafft es mit minimalen Mitteln, über die gesamte Spielfilmlänge Herzrasen und Fingernägelkauen bei den Zuschauer*innen zu verursachen. Ein packendes Rätsel, dessen Lösung nicht nur lange im Schatten der Nacht verborgen bleibt, sondern auch immerzu die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge, Gut und Böse und Schuld und Vergebung verwischt.
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Mov:ement: Look Who´s Inside Again – Räume im Film
Entfernte Planeten, exotische Landschaften, futuristische Städte – Film hat die Möglichkeit, uns Dinge zu zeigen, die wir noch nie gesehen haben und uns nicht einmal vorstellen konnten. Doch was passiert, wenn ein Film sich auf das Wesentliche begrenzt, den Handlungsspielraum drastisch verkleinert und uns in einen kleinen, abgeschlossenen Raum verfrachtet? Genau dies möchte ich heute untersuchen.
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Mov:ement: Klaus Kinski – »Filme machen ist besser als Toiletten putzen«
»Wahnsinniger Tyrann«, »unerträglicher Selbstdarsteller« oder aber »genialer Schauspieler mit dämonischer Ausstrahlung«: Klaus Kinski ließ niemanden kalt, sondern teilte und teilt das Publikum in zwei unversöhnliche Lager. Insbesondere Schurkenrollen machten Kinski zu einem der wenigen deutschen Weltstars des Kinos. Sein Größenwahn gilt als legendär, genauso wie seine Tobsucht und Übergriffe. Seinen Ärger entlud er in privaten Ausschweifungen und Exzessen. Zertrümmerte Luxusrestaurants, verprügelte Polizisten, unzählige sexuelle Affären und mehrere gescheiterte Ehen erzählen von dem Weg eines kompromisslosen Egomanen, der bürgerliche Konventionen weder beachtete noch respektierte.
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Mov:ement: »Loving Vincent« – Wenn Bilder sprechen lernen
Obwohl die Werke des niederländischen Malers Vincent van Gogh zu den berühmtesten und teuersten der Kunstwelt gehören, wird er nicht unbedingt wegen seiner Technik – die dick aufgetragenen, strahlenden Farben – von vielen Menschen gefeiert, sondern viel mehr für seine Art die Dinge zu sehen: Mit Demut und einer gehörigen Portion Melancholie hielt er nicht nur die oftmals übersehene Schönheit der Natur auf Leinwand fest, sondern verewigte auch die Menschen auf dem Land und in den Städten mit seinen Pinselstrichen. Und obgleich vor allem die Melancholie van Goghs Leben wie ein roter Faden durchzog und er sich in ihr zu seinem Lebensende vollends verstrickte, ist es so viel schöner, sich an das Leben und Genie des Niederländers zu erinnern. Genau das tut der einzigartige Film »Loving Vincent«, wie es wahrscheinlich auch van Gogh begeistert hätte: Er erweckt seine Werke zum Leben.
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Mov:ement: Uwe Boll – Das Regie-Bollwerk Deutschlands
Bekannt für beknackte Videospielverfilmungen, ausufernde Gewaltdarstellungen, Boxkämpfe gegen Kritiker und nicht zuletzt seine – gelinde gesagt – exzentrische Persönlichkeit, gilt Uwe Boll als ein Enfant terrible der Filmindustrie. Dabei liegt die Betonung hauptsächlich auf »terrible«, denn Boll wird oftmals als schlechtester Regisseur aller Zeiten betitelt. Auch wenn sein Lebenswerk genauer angesehen wird, stellt sich auf jeden Fall die Frage: Was zur Hölle ist los mit ihm?
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Mov:ement: Ab ins Kino – Die Internationale Kurzfilmwoche Regensburg (21. Mai – 06. Juni 21)
Brisante Themen und Geschichten künstlerisch knapp verpackt: manchmal nur in 5 Minuten, manchmal in 20. Wie ein wilder Ritt in einer Achterbahn lassen Kurzfilme einen* außer Atem im (Kino-)Sessel zurück.
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Mov:ement: Dogma 95, Susan Sontag und Martin Scorsese – der Niedergang des Kinos
Während sich die Kinos weltweit auf die große Wiedereröffnung vorbereiten, untergeht die Industrie – nicht nur pandemiebedingt – einen gigantischen Wandel, der mit Online-Streaming-Diensten seinen Anfang nahm und weitreichende Konsequenzen für die Filmkunst hat.
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Mov:ement: Xavier Dolan – Art House extraordinaire
Mit gerade Mal Anfang 30 ist der Québecer Xavier Dolan bereits Stammgast auf den renommiertesten Filmfestspielen der Welt. Egal ob in Cannes, Toronto oder Venedig: Dolans Filme werden mit Lob und Preisen geradezu überhäuft. Die ein oder andere Person wird sich nun vermutlich fragen, wie ein Typ, der nicht recht viel älter ist als man* selbst, das geschafft hat. Dolans Erfolgsrezept: Wunderschön intime, von zwischenmenschlichen Beziehungen handelnde und die Banalität des Lebens feiernde Filme auf die große Leinwand bringen.
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