Mov:ement: Friede, Freude, Diversität und soziale Gerechtigkeit – Die 93. Oscar-Verleihung

Mov:ement: Friede, Freude, Diversität und soziale Gerechtigkeit – Die 93. Oscar-Verleihung

Da die 93. Oscar-Verleihung in der Nacht von Sonntag auf Montag stattfand, liegt natürlich nichts näher, als diese so frisch wie möglich in der darauffolgenden Mov:ement-Kolumne zu behandeln. Auch wenn es mir aufgrund puren Geizes sowie des Fehlens eines VPN-Providers leider nicht vergönnt war, die meisten der hier ausgezeichneten Filme anzusehen, war es trotzdem interessant, einen Blick auf die Oscars zu werfen. Endlich wieder eine Veranstaltung mit Big-Event-Charakter, die zumindest etwas Ablenkung vom tristen Corona-Einheitsalltag schafft, und die sogar auf verschiedene Arten die Zukunft der Hollywood-Filmbranche andeutet.

Mov:ement: »Lars and the Real Girl«

Mov:ement: »Lars and the Real Girl«

Im Ranking der Gefühle belegt die Einsamkeit definitiv einen der letzten Plätze. Wer einsam ist – und das vor allem in der jetzigen Pandemie – kann die Welt wie durch einen grauen Schleier wahrnehmen oder sich lediglich wie ein*e Beobachter*in des menschlichen Lebens hinter einer Plexiglasscheibe fühlen. Einsamkeit ist ein Gefühl, welches im schlimmsten Fall krank machen kann. In der Tragikomödie »Lars and the Real Girl« sogar sehr krank.

Mov:ement: Remake, Reboot, Prequel oder Spin-Off… Was denn nun?

Mov:ement: Remake, Reboot, Prequel oder Spin-Off… Was denn nun?

Bei der Fülle an Neu-Verfilmungen, Fortsetzungen und gigantischer, viele Jahre umspannenden Film-Universen können selbst gut informierte Filmfans schnell den Überblick verlieren. Immer öfter stelle ich mir die Frage, welche anderen Filme ich denn gesehen haben muss, um den neuen Kino- (oder wohl eher Streaming-) Hit voll und ganz genießen zu können. Ich möchte heute versuchen, euch einen kleinen Einblick in die gängige Terminologie der Traumfabrik zu liefern.

Mov:ement: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo – Ein Vergleich

Mov:ement: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo – Ein Vergleich

Am 19. Februar dieses Jahres startete die Neuauflage einer der berühmtesten persönlichen Geschichten Deutschlands, Christiane F.s »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, auf Amazon Prime Video. Kaum ein anderer Stoff (haha) blieb so lange berühmt und berüchtigt; das Buch wird teilweise immer noch in Schulen gelesen, der 1981er Film von Uli Edel wurde zum Kult-Hit. Drogenkonsum unter Jugendlichen ist nach wie vor ein Problem. Passend zum 40-jährigen Jubiläum des Films dachten sich also die Macher*innen der Serie: Jetzt nochmal schön die Cashcow melken.

Mov:ement: Commissario Montalbano oder der Charme von Sizilien

Mov:ement: Commissario Montalbano oder der Charme von Sizilien

Krimiserien sind allseits beliebt. Umsonst würden sich Serien wie der »Tatort«, »Rosenheim-Cops« oder »Navy CIS« nicht so lange im Fernsehen halten. Doch auf Dauer nur diese Sendungen zu konsumieren, wird langweilig. Wer also genug von SOKO irgendwas hat, der ist mit der »Commissario Montalbano«-Serie gut beholfen – und weiß danach auch, dass es nicht immer reine Methoden braucht, um kriminalistische Fälle zu lösen.

Mov:ement: »Shaft« – Can you dig it?

Mov:ement: »Shaft« – Can you dig it?

47 Jahre bevor mit »Black Panther« der wohl bis dato erfolgreichste Film mit einer Schwarzen Person in der Hauptrolle die Leinwände erreichte, wurden durch »Shaft« mehrere Generationen geprägt. Der namensgebende Privatdetektiv gilt als erster richtiger Schwarze Super- bzw. Antiheld und erfuhr sogar noch 2019 ein Reboot. Die ungebrochene Popularität hat er nicht nur seiner unglaublichen Coolness, sondern auch dem smoothen Soundtrack von Isaac Hayes sowie dem damaligen Zustand der US-Gesellschaft zu verdanken.

Mov:ement: »2020 gab es gar keine Filme, alles wurde verschoben« – Halt, Stopp.

Mov:ement: »2020 gab es gar keine Filme, alles wurde verschoben« – Halt, Stopp.

Auch wenn 2020 die ganz großen Blockbuster ausgeblieben sind, gab es vor allem abseits des Mainstream-Kinos doch einige spannende und interessante Filme zumindest auf den heimischen Bildschirmen zu bewundern. Viele dieser Filme haben vielleicht sogar davon profitieren können, wären sie unter normalen Umständen wohl vollständig untergegangen. Heute will ich Euch fünf meiner Favoriten des vergangenen »Kino«-Jahres vorstellen.

Mov:ement: Agnès Varda – eine Ikone des französischen Films

Mov:ement: Agnès Varda – eine Ikone des französischen Films

Institutionelles Denken war ihr zuwider: Als Pionierin der französischen Nouvelle Vague war Agnès Varda eine leidenschaftlich unabhängige und rastlos neugierige Visionärin, deren Kunst in der französischen Filmlandschaft eine Ausnahmestellung einnimmt. In der heutigen Kolumne möchte ich einen Blick auf die Regisseurin werfen, die die Regeln des französischen Kinos Ende der 1950er Jahre grundlegend revolutionierte und als eine der Schlüsselfiguren des modernen Films gilt.