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»Überholspur«
Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn das Leben an einem vorbeizieht, während man selbst das Gefühlt hat, auf der Stelle zu treten? Wir befinden uns inmitten des neuen Semesters, irgendwo zwischen FOMO und Jahresende. Die Zeit scheint zu rennen und wir laufen ihr hinterher.
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Wohnsinn-Kolumne: Die kleinen Momente
Bevor ich für mein Auslandssemester nach Frankreich gefahren bin, haben mir alle möglichen Leute, die ebenfalls längere Zeit im Ausland gelebt haben, immer wieder gesagt: »Du wirst so viel lernen!«. Manchmal wurde mir dies enthusiastisch und voller Inbrunst zugerufen, manchmal mit glänzenden Augen und in einem verschwörerischen Tonfall zugeflüstert. Wenn ich ganz ehrlich bin: Ich habe lange nicht verstanden, worauf all diese Menschen hinauswollten. Sprachkenntnisse? Selbständigkeit? Jedes Detail, das es über die französische Kultur zu wissen gibt? Nach fast drei Monaten in Nizza begreife ich langsam: Es geht um viel, viel mehr.
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Wohnsinn-Kolumne: Bienvenue à Nice
Ist es nicht faszinierend wie manchmal einige hundert Kilometer genügen, um sich plötzlich in einer ganz anderen Welt wieder zu finden? Rein ins Auto oder den Bus und schwupps, auf einmal bist du umgeben von neuen Gerüchen, neuer Kultur, neuen Menschen. Das klingt vielleicht erstmal etwas albern – schließlich verbringe ich mein Auslandssemester lediglich im Nachbarland Frankreich und nicht in Südamerika – aber ungefähr das waren wohl meine Gedanken, als ich vor gut sechs Wochen müde aus dem Flixbus in Nizza kletterte, angekommen in dieser fremden Welt, die für die nächsten sechs Monate mein zu Hause sein soll. Ein paar der Eindrücke aus dieser Welt will ich euch hier erzählen:
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Wohnsinn-Kolumne: Gemeinsam allein wohnen
Das letzte Jahr über war mein Partner im Ausland und ich allein in unserer gemeinsamen Wohnung. Seit drei Wochen ist er wieder da und das gemeinsame Wohnen nicht mehr so wie vorher. Dafür aber besser.
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Wohnsinn-Kolumne: Immer in Bewegung
Kennt ihr das Gefühl, ständig in Bewegung bleiben zu müssen? Nur nie allzu lange an einem Ort bleiben, immer ein bisschen auf dem Sprung, sich immer bewusst, das hier ist nur für kurz. Auslandsjahr nach dem Abi. Studieren, aber nicht zu nah an der Heimatstadt, Auslandssemester, Praktika in verschiedenen Städten. Ein Umbruch folgt auf den nächsten.
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Wohnsinn-Kolumne: Der Lebensraum als gelebte Erfahrung
Im Zuge der Ausgangsperre ist die Reise ein Leitmotiv geworden. Wir wiederholen in alle Richtungen, dass wir unsere eigene Bude oder unser Zimmer nicht mehr ertragen können. Und doch zeigte uns die Pandemie, was für ein Luxus es ist, über eine Bleibe zu verfügen, einen privaten Raum, der uns schützt und in dem wir uns wohlfühlen. Laut G. Bachelard in Poetik des Raums (2005) erzählt das Haus eine Intimsphäre, eine individuelle und soziale Geschichte und eine Welt, die jeder*m zu eigen ist. Doch wie wird aus einem unscheinbaren Haus ein »Zuhause«?
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Wohnsinn: Warum ich nach Bayern ziehen musste, um das erste Mal von Faschingskrapfen zu hören, oder I glaab, Bayern taugt ma
Ich wohne noch nicht so lange in Bayern, aber lange genug, um eine Zwischenbilanz zu ziehen.
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Covid-19-Pandemie in Bayern, Berlin und Sachsen
Drei junge Frauen, drei unterschiedliche Bundesländer, eine Pandemie. Die drei Autorinnen studieren gemeinsam in Regensburg und sind im Zuge der Covid-19-Pandemie nun, wie so viele junge Mitmenschen, in ihre elterlichen Heimatorte zurückgekehrt. Sie schildern ihren Alltag, der sich beim Verlassen der eigenen vier Wände doch deutlich voneinander unterscheidet, im häuslichen Familienkern aber durchaus Gemeinsames aufweist. Die drei Autorinnen werden durch das ganze Corona-Prozedere und die unterschiedlichen Regelungen auf Regierungsebene doch das ein oder andere Mal ganz positiv von einem innerlich beruhigenden Effekt überrascht.
von Friederike Hirth, Marlene Grimberg und Paula Boden
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Kein Aber
Das Studium – der erste Entgrenzungsversuch. Jetzt, wo alles möglich ist, beginnen Prinzipien und Werte gefährlich zu wackeln. Freiheit pur? Denkste









