Wohnsinn: Barbapapa oder warum wir alle rund leben sollten

Wohnsinn: Barbapapa oder warum wir alle rund leben sollten

»Ich liebe das Runde, ich liebe das Runde, die Kurven, die Wellen, die Welt ist rund, die Welt ist eine Brust. Rechte Winkel mag ich nicht. Rechte Winkel machen mir Angst. Der rechte Winkel will mich umbringen. Der rechte Winkel ist ein Messer. Der rechte Winkel ist die Hölle. Symmetrie mag ich nicht. Ich mag das Unvollkommene. Meine Kreise sind nie ganz rund. Ich will es so. Perfektion ist kalt. Das Unvollkommene gibt Leben. Ich liebe das Leben.«¹

Wohnsinn-Kolumne: Das eigene Zuhause besingen, das eigene kleine Land besingen.

Wohnsinn-Kolumne: Das eigene Zuhause besingen, das eigene kleine Land besingen.

 

Wohnsinn ist eine Geschichte über das Wohnen und den Sinn. Welche Bedeutung wird dem Wohnen beigemessen oder wie macht es Sinn?  In diesem Artikel möchte ich euch von einem Künstler erzählen, für den das Konzept des Hauses, des Zuhauses, nicht nur aus vier Wänden und einem Dach besteht, sondern auch viele andere Wörter wie Land, Exil, Staatenlosigkeit und Grenze zum Klingen bringt. Dieser Künstler heißt Gael Faye, ist Autor des preisgekrönten autobiografischen Romans »Petit Pays« und Singer-Songwriter.

Wohnsinn-Kolumne: Drei Generationen unter einem Dach

Wohnsinn-Kolumne: Drei Generationen unter einem Dach

Mitte August, die Ferien sind in vollem Gange. Jährliche Verabredungen am Strand, in den Bergen … und im Haus der Oma. Sobald sie aus der Tür treten, beginnen Mutter, Tochter und Großmutter ein Zusammenleben, das ebenso liebevoll wie streitlustig ist. Zum Glück hat das Lachen die Oberhand und fliegt durch den Schornstein des Drei-Generationen-Hauses.

Wohnsinn-Kolumne: Der Lebensraum als gelebte Erfahrung

Wohnsinn-Kolumne: Der Lebensraum als gelebte Erfahrung

Im Zuge der Ausgangsperre ist die Reise ein Leitmotiv geworden. Wir wiederholen in alle Richtungen, dass wir unsere eigene Bude oder unser Zimmer nicht mehr ertragen können. Und doch zeigte uns die Pandemie, was für ein Luxus es ist, über eine Bleibe zu verfügen, einen privaten Raum, der uns schützt und in dem wir uns wohlfühlen. Laut G. Bachelard in Poetik des Raums (2005) erzählt das Haus eine Intimsphäre, eine individuelle und soziale Geschichte und eine Welt, die jeder*m zu eigen ist. Doch wie wird aus einem unscheinbaren Haus ein »Zuhause«?