»Schlummertaste«

»Schlummertaste«

Es gäbe so vieles zu tun: Für den Klimaschutz. Für die Uni. Oder anders gesagt: Gegen das Aufschieben und Um-Den-Heißen-Brei-Herumreden – Doch ich bin wie gelähmt und drücke wieder und wieder auf die Schlummertaste.
Wohnsinn-Kolumne: Wohnst Du noch oder lebst Du schon?

Wohnsinn-Kolumne: Wohnst Du noch oder lebst Du schon?

Ob WG, Wohnheim, Untermiete oder Ein-Zimmer-Apartment. Das Wohnen als Student*in ist – egal in welcher Ausführung – irgendwie immer ein Abenteuer. Und damit meine ich nicht nur merkwürdige Nachbar*innen, legendäre Party-Abende und die abstrusesten Angewohnheiten der Mitbewohner*innen, sondern vor allem die Bruchbuden, in denen man* diese prägenden Jahre des Erwachsenwerdens verbringt. Und obwohl ich all diesen fragwürdigen Wohnsituationen dankbar bin für die Anekdoten, die sie mir geliefert haben, habe ich langsam die Nase voll von herunterblätternder Farbe, abgewohnten Möbeln und befristeten Mietverträgen.

Wohnsinn-Kolumne: Immer in Bewegung

Wohnsinn-Kolumne: Immer in Bewegung

Kennt ihr das Gefühl, ständig in Bewegung bleiben zu müssen? Nur nie allzu lange an einem Ort bleiben, immer ein bisschen auf dem Sprung, sich immer bewusst, das hier ist nur für kurz. Auslandsjahr nach dem Abi. Studieren, aber nicht zu nah an der Heimatstadt, Auslandssemester, Praktika in verschiedenen Städten. Ein Umbruch folgt auf den nächsten. 

Wohnsinn-Kolumne: Marmeladenglas Momente

Wohnsinn-Kolumne: Marmeladenglas Momente

»Es gibt keine Zeit, in der man* sich so frei fühlt wie in den zwanziger Jahren«, haben meine Eltern häufig gesagt, aber irgendwie habe ich diese Freiheit in den vergangenen Monaten zwischen Pandemie und Winter Blues häufig vermisst. Während meine neu zugelegten Routinen mich einigermaßen zuverlässig durch das letzte Jahr Online-Uni getragen haben, haben sie doch auch bewirkt, dass ich mich gefangen in einer Masse an immer gleichen Tagen gefühlt habe. Aber darum soll es nicht gehen, denn irgendetwas hat sich in den letzten Wochen verändert und ich habe eine ganze Sammlung von Momenten erlebt, in denen ich mich überhaupt nicht so gefühlt habe:

Wohnsinn-Kolumne:Von rohen Eiern in übervollen Papier Tonnen

Wohnsinn-Kolumne:Von rohen Eiern in übervollen Papier Tonnen

Tatort Stadtviertel Galgenberg 

Beim Ausleeren des Inhalts der Papiermülltonne eines Mehrparteienwohnhauses machen zwei ahnungslose Studentinnen einen skandalträchtigen Fund: Eine/r der Nachbarn*innen hat wohl die Papiertonne (!) zur Entsorgung sämtlichen Restmülls missbraucht – inklusive roher Eier, die stinkend am Boden der Tonne vor sich hingammelten. Aber auch leere Kugelschreiber, haufenweise leere Make-up Tuben und weiterer vor sich hinvegetierender Biomüll wurden ans Tageslicht befördert. 

Wohnsinn-Kolumne: Über die Kunst der Dreistigkeit 

Wohnsinn-Kolumne: Über die Kunst der Dreistigkeit 

Fassungslos, aber auch ein wenig ehrfürchtig, saßen meine Mitbewohnerin Charlotte und ich uns bei einer Tasse Tee an unserem Küchentisch gegenüber. Das emotionale Barometer lag irgendwo zwischen Lachen und Weinen. Wie haben wir uns nur derart übers Ohr hauen lassen? Sind wir tatsächlich so naiv, unserer Nachbarin überglücklich eine kaputte (!) Waschmaschine abzukaufen, dank Schnäppchen-Preis von 50 Euro, und bemerken diese Tatsache erst drei Monate später?