Wohnsinn Kolumne: Meine Lieblings-Wohnheimsmomente

Wohnsinn Kolumne: Meine Lieblings-Wohnheimsmomente

Nachdem fast ein ganzes Jahr bestehend aus tagtäglichem Corona-Wahnsinn vorübergegangen ist, lassen nun Mitte Dezember allmählich die Kräfte nach: Das seit Monaten ausbleibende Sozialleben, das man als Student*in in früheren Semestern so sehr genossen und zelebriert hat, verdrängt man während der nebligen und immer grauen Wintermonate nicht mehr so leicht wie das noch im Sommer der Fall war. Nun sitze ich hier in meiner WG-Küche und sinniere zusammen mit meiner Mitbewohnerin über meine vergangenen Student*innen-Erlebnisse, die sich noch vor einem Jahr hauptsächlich rund um das Studentenwohnheim in der Dr.-Gessler Straße, Königswiesen, abgespielt haben.

Umweltfreundlichkeit und eine ominöse Firma – Neues aus der Studentenstadt Pentling

Umweltfreundlichkeit und eine ominöse Firma – Neues aus der Studentenstadt Pentling

Die Studentenstadt Pentling bietet StudentInnen fast alles. Trotzdem verbinde ich mit ihr eine Art Hassliebe. Nicht, weil sie mir auf meinen einundzwanzig Quadratmeter ein Dach über dem Kopf bietet oder weil sie mit humanen Preisen noch bezahlbar ist. Oder weil ich jedes Mal aufgrund ihrer Lage zwanzig Minuten oder mehr im Bus verbringen muss, um in die Uni oder in die Innenstadt zu kommen. Nein. Wegen ganz anderen Dingen, die mich und alle anderen Parteien des Hauses wahnsinnig machen können. Oder könnten, weil sie nur mir passieren…

Wolle Wohnung kaufen?

Wolle Wohnung kaufen?

Ich kann euch nur raten, nehmt euch in Acht vor Leuten, die sich im Hausflur mit euch unterhalten. Seid froh, wenn sie euch nur etwas verkaufen wollen. Gefährlich wird es, wenn sie euch abschwatzen wollen, was ihr braucht, um euch im Flur unterhalten zu können: eure Wohnung.

Hinter verschlossenen Türen

Hinter verschlossenen Türen

Sich versehentlich aus der Wohnung auszuschließen, das kann ja mal passieren. Immerhin ist da auch klar, wo man die Schusseligkeit suchen muss: Bei sich selbst. Letztens habe ich mich allerdings auf eine etwas andere Art ausgesperrt – unwissend und vor allem unverschuldet…

Zu Besuch in der Nachbarküche

Zu Besuch in der Nachbarküche

Dass der ein oder andere Bewohner eines Studentenwohnheims sich einmal Stühle aus dem benachbarten Flur ausborgt oder die Mikrowelle einer besser ausgestatteten Küche verwendet, ist uns ja bereits bekannt. Aber diesmal möchte ich Euch von einer Geschichte aus meinem Wohnheim erzählen, die das Konzept »flexibles Wohnen« auf ein neues Level bringt.

Nächtlicher Besuch

Nächtlicher Besuch

Da sich meine WG gerade im Semesterferien-Snoozemodus befindet und zwei von drei Mitbewohnern sich ihre Zeit an entfernten Orten auf anderen Kontinenten vertreiben, möchte ich euch heute mit in eine Nacht nehmen, die ich vor etwa einem Jahr in meiner ehemalige WG am Stadtrand Regensburg erleben ‘durfte’.

Kochen mit Aussicht

Kochen mit Aussicht

Wohin nur mit all dem Zeug? Raumnot in Großstädten macht erfinderisch. Gänge in vielen
Wohnheimen gleichen einer Lagerhalle. Abstellkammern werden zu WG-Zimmern
umfunktioniert. Auch meine WG sah sich mit der Frage konfrontiert. Unsere Antwort war den
Balkon in eine Outdoor-Küche zu verwandeln – ein Grill war sowieso schon vorhanden.