Covid-19-Pandemie in Bayern, Berlin und Sachsen

Covid-19-Pandemie in Bayern, Berlin und Sachsen

Drei junge Frauen, drei unterschiedliche Bundesländer, eine Pandemie. Die drei Autorinnen studieren gemeinsam in Regensburg und sind im Zuge der Covid-19-Pandemie nun, wie so viele junge Mitmenschen, in ihre elterlichen Heimatorte zurückgekehrt. Sie schildern ihren Alltag, der sich beim Verlassen der eigenen vier Wände doch deutlich voneinander unterscheidet, im häuslichen Familienkern aber durchaus Gemeinsames aufweist. Die drei Autorinnen werden durch das ganze Corona-Prozedere und die unterschiedlichen Regelungen auf Regierungsebene doch das ein oder andere Mal ganz positiv von einem innerlich beruhigenden Effekt überrascht.

von Friederike Hirth, Marlene Grimberg und Paula Boden

»So geht’s nicht weiter« — Premiere der Uraufführung »Die letzte Sau« im Regensburger Theater am Haidplatz

Die von Julia Prechsl für die Bühne adaptierte Uraufführung »Die letzte Sau« erzählt die witzig-ergreifende Geschichte des Bauern Huber – und einer außergewöhnlichen Reise mit verheerenden Folgen. Das ehrliche, urbayrische Theaterstück greift gesellschaftskritische Themen wie die Massentierhaltung und den Überlebenskampf der »Kleinen« gegen die »Großen« auf und setzt sie auf süffisante, herzerwärmende Weise, mal mit melancholischem, mal mit romantischem Nachklang um.

Kaum Veränderungen an Hochschulen unter Schwarz-Orange

Kaum Veränderungen an Hochschulen unter Schwarz-Orange

Die Landtagswahl in Bayern ist vorbei, die Bürger haben gewählt. Ohne große Überraschung steht die CSU immer noch als Nummer eins im Freistaat da, allerdings nicht mehr so unangefochten wie noch vor ein paar Jahren, denn die Partei fuhr das schlechteste Ergebnis seit 1950 ein. Gezwungenermaßen musste eine Koalition her: Das große schwarz-grüne Experiment stand dabei kaum zur Debatte, denn die Freien Wähler wurden zahlreich genug gewählt, um ebenso in erfolgreiche Koalitionsverhandlungen mit der CSU treten zu können, wodurch Bayern weiterhin in strenger konservativer Hand bleibt. Enthusiastisch beschwören Söder und Aiwanger ihre Partnerschaft, aber hält die neue Koalition auch für uns Studierende etwas Gutes bereit?

Das elfte Gebot

»Dass forthin zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen.« Das sind sie, die entscheidenden Worte des Bayerischen Reinheitsgebots von 1516. Seit einem halben Jahrtausend haftet ihnen ein Nimbus der Unantastbarkeit an – nicht schlecht für eine Lebensmittelvorschrift. Vielleicht  aber ist es an der Zeit, ihre Bedeutung zu überdenken.