Lautstark: Mobys »Reprise« – Klassiker im neuen Gewand

Lautstark: Mobys »Reprise« – Klassiker im neuen Gewand

Wenn es um Elektronikmusik geht, fallen einem sofort gleichzeitig Chillout-Tracks oder Techno-Beats ein. Diese Assoziationen kann man durchaus haben, leider ist dies ein (mehr oder weniger) übertriebenes Stereotyp. Vor allem, wenn man sich einen amerikanischen Elektronik-Künstler namens Moby ansieht.

von Yvonne Mikschl

Moby kann man durchaus kennen. Oder zumindest kennt man einer seiner größten Hits. Oder vielleicht beide, nämlich »Lift me Up« und »Why does my heart feel so bad?«. 1999 feierte er mit dem Album »Play«, auf dem Letzteres erschienen ist, seinen internationalen Durchbruch, nachdem seine ersten vier Alben so mittelmäßig erfolgreich waren. Zudem dürften ihn Fans der »Jason Bourne«-Filmreihe kennen: Die Endcredits mit dem Titel »Extreme Ways« stammt von Moby.

Bevor ich zwei seiner Alben genauer betrachte, ein paar Worte zu dem Künstler selbst: Der 1965 unter seinem bürgerlichen Namen Richard Melville Hall geborene Moby ist nicht nur Musiker, Produzent und Gitarrist, sondern veröffentlichte bis heute zwei Bücher über sein Leben. Und nicht nur das: Blickte man in der letzten Woche auf seine Facebook-Seite, so feierte er dort ein besonderen Jahrestag – seit 34 Jahren lebt der Musiker nun schon vegan. Kein Wunder also, dass er sich auch für Tierrechte einsetzt und Organisationen wie PETA und die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd unterstützt.

Sein aktuelles Album »Reprise« – Elektronik meets Orchestra

»Reprise« von Moby erschien am 28. Mai 2021. © Deutsche Grammophon

Streng genommen hat es sein neuestes Album »Reprise« nicht leicht: Es erschien am selben Tag, als »Moby Doc«, eine Dokumentation über Mobys Leben und seinen Erfolg, auf den Streaming-Plattformen verfügbar wurde. Trotzdem sollte man den Recordings durchaus Beachtung schenken. Zum einen fasst das Album die bisherige Wirkungsgeschichte des Künstlers zusammen. Klassiker wie »Lift me Up« und »Why does my heart feel so bad?« wurden neu aufgelegt.

Zum anderen folgt Moby scheinbar einem Trend in der Musikwelt. Der Musik einen ruhigen, melodischen Aspekt durch Chillout-Elemente zu verpassen. Oder um es mit Mobys Worten zu formulieren:

»Für mich ist der Hauptzweck der Musik, Emotionen zu vermitteln, einen Aspekt des menschlichen Daseins mit jedem zu teilen, der vielleicht zuhört.«

Und das schafft Moby in seinem Album »Reprise« durch eine Neugestaltung einiger seiner bekanntesten Rave-Klassiker und -Hymnen mit neuen Arrangements für Orchester und akustische Instrumente. Ergänzt wird dies durch eine hervorragende Besetzung von Gastkünstler:innen aus dem gesamten musikalischen Spektrum, worunter Skylar Grey und Gregory Porter zu finden sind. Moby formuliert auf seiner Webseite zum Album, dass »Reprise« deswegen nicht als Greatest Hits-Album gesehen werden sollte (was durchaus möglich ist), sondern eher als »eine Chance, darüber nachzudenken, wie sich Kunst im Laufe der Zeit an unterschiedliche Settings und Kontexte anpassen kann.«

Streng genommen hat es sein neuestes Album »Reprise« nicht leicht: Es erschien am selben Tag, als »Moby Doc«, eine Dokumentation über Mobys Leben und seinen Erfolg, auf den Streaming-Plattformen verfügbar wurde. Trotzdem sollte man* den Recordings durchaus Beachtung schenken. Zum einen fasst das Album die bisherige Wirkungsgeschichte des Künstlers zusammen. Klassiker wie Lift me Up und Why does my heart feel so bad? wurden neu aufgelegt.

Zum anderen folgt Moby scheinbar einem Trend in der Musikwelt. Der Musik einen ruhigen, melodischen Aspekt durch Chillout-Elementen zu verpassen. Oder um es mit Mobys Worten zu formulieren: » Für mich ist der Hauptzweck der Musik, Emotionen zu vermitteln, einen Aspekt des menschlichen Daseins mit jedem zu teilen, der vielleicht zuhört.« Und das schafft Moby in seinem Album »Reprise« durch eine Neugestaltung einiger seiner bekanntesten Rave-Klassiker und -Hymnen mit neuen Arrangements für Orchester und akustische Instrumente. Ergänzt wird dies durch eine hervorragende Besetzung von Gastkünstlern aus dem gesamten musikalischen Spektrum, worunter Skylar Grey und Gregory Porter zu finden sind. Moby formuliert auf seiner Webseite zum Album, dass »Reprise« deswegen nicht als Greatest Hits-Album gesehen werden sollte (, was durchaus möglich ist), sondern eher als »eine Chance, darüber nachzudenken, wie sich Kunst im Laufe der Zeit an unterschiedliche Settings und Kontexte anpassen kann«.

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