Polarisierend und inspirierend – das Regensburger Filmfestival »Heimspiel« geht in die 8. Runde

Polarisierend und inspirierend – das Regensburger Filmfestival  »Heimspiel« geht in die 8. Runde

Filmliebhaber aufgepasst! Am Mittwoch, den 16. November hält das von Studenten der Universität Regensburg organisierte Filmfestival Heimspiel wieder Einzug in die städtischen Altstadtkinos und besticht auch dieses Jahr durch ein ebenso vielseitiges wie spannendes Programm fernab von Blockbuster und Mainstream.

 

Je kälter es wird, je mehr Blätter leise von den Bäumen fallen und je weiter der Monat November voranschreitet, desto näher rückt auch Heimspiel, ein Filmfestival der besonderen Art, das dieses Jahr in die 8. Runde geht. Morgen ist es soweit: 56 Filme bei über 65 Veranstaltungen warten auf begeisterte Cineasten und Liebhaber guter, unkonventioneller Filme jenseits des Kommerz. Dabei sind die Produktionsländer ebenso bunt wie die Filmauswahl selbst – von Japan, Südkorea und China über Brasilien, die USA und Kanada bis hin zu Ländern wie Spanien, Belgien, Ungarn oder Deutschland, um an dieser Stelle eine kleine Auswahl zu nennen: An Abwechslungsreichtum hat es dem Regensburger-Filmfestival noch nie gemangelt und wird es auch in diesem Jahr nicht! Nach einer knapp einjährigen Recherchearbeit hat das fast 20-köpfige Heimspiel-Team ein wie immer spannendes Programm zusammengestellt.

Eingeleitet wird das Festival am 16. November um 20:30 Uhr im Ostentor-Kino durch den offiziellen Eröffnungsfilm »Safari« des österreichischen Ausnahmeregisseurs Ulrich Seidl. Nach diesem Screening, das provokativ und schockierend-ehrlich reiche Europäer auf der Großwildjagd in Afrika zeigt , kann man den Abend bei dem ein oder anderen Gläschen Wein oder Bier in der Kinokneipe zu den Klängen von Keah, einem Elektro-Indie-Duo, entspannt ausklingen lassen und sich auf eine Woche voller filmischer Highlights freuen! Für alle, die mehr wollen als nur einen Film zu sehen, gibt es die Möglichkeit durch diverse Podiumsdiskussionen und Gespräche mit Regisseuren, Produzenten und Darstellern tief in die Welt der Filme einzutauchen.

Eine prickelnde Mischung aus Provokation, Emotion und vor allem Inspiration

Es ist diese prickelnde Mischung aus Provokation, Emotion und vor allem Inspiration, die Heimspiel so besonders macht. Handverlesene Filme, fernab der großen Kino-Leinwände, die bewegen und zum Nachdenken anregen. Filme wie Luise Brinkmanns teils improvisierter Liebesfilm »Beat Beat Heart«, dem experimentellen und emotionalen »Wild« der Berlinerin Nicolette Krebitz, der Geschichte einer Frau, die durch die Begegnung mit einem Wolf den Zwängen der Gesellschaft und ihres eigenen Selbst entkommen will oder dem filmischen Wunderwerk »Évolution« der französischen Ausnahmeregisseurin Lucile Hadzihalilovics, das als verstörend und schön zugleich gilt. Filme, die sich in keine Schublade stecken lassen und gerade deshalb so polarisieren, Filme für die es sich definitiv lohnt, gleich eine Heimspiel-Dauerkarte (30 Euro für Studenten, für bis zu 30 Filme) zu kaufen! Wer nicht ganz so viel Zeit hat, sich im Strudel der filmischen Besonderheiten zu verlieren, kann sich auch mit einem Einzelticket (6 Euro für Studenten) in allen teilnehmenden Kinos und ab dem 14.11.16 auch am zentralen Ticketschalter im Andreasstadel beglücken! Für alle Eiligen gibt es außerdem ab Beginn des Festivals die Möglichkeit, telefonisch bis 21 Uhr unter der 0941/89799169 Einzeltickets zu reservieren.

Das Programm des diesjährigen Heimspiel-Filmfestivals gibt es hier: http://www.heimspiel-filmfest.de

Fotos: Heimspiel

 

 

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