Feminis:muss: »Wenn mich jemand hasst, dann meistens, weil ich eine Frau bin.«

Feminis:muss: »Wenn mich jemand hasst, dann meistens, weil ich eine Frau bin.«

Diesen Satz sagte Teresa Reichel bei einem Interview für die kommende Lautschrift Ausgabe. Und dieser Satz machte mir klar, dass ich auch in der Feminis:muss Kolumne dieses Thema beleuchten möchte. Mit einem besonderen Fokus, wie es ist als weiblich gelesene Person in den Sozialen Medien präsent zu sein und sich für gesellschaftlich kontroverse Themen stark zu machen. Dazu fand ich in Veronika Rieger eine sehr spannende Interviewpartnerin. Sie ist Künstlerin, »Pfarrerin in the making«, Autorin und Queer-feministin. Ihre Pronomen sind she/they und sie hat sich bereit erklärt, mit mir über das Thema »Hass im Netz« zu sprechen, den sie schon in verschiedensten Ausprägungen erlebte. Ein Interview.

Von lachenden Kackhäufchen und pornorösen Auberginen

Von lachenden Kackhäufchen und pornorösen Auberginen

2015 verbannte Instagram das Auberginen-Emoji aus der App. Es sei zu sexistisch und würde von den meisten Nutzern mehr für den Dirty Talk als für Kochanleitungen oder Einkaufslisten verwendet werden. Auch auf die Größe käme es an: Die WhatsApp-Aubergine sei größer als die iOS-Aubergine – Missbrauch in seiner schlimmsten Form. Man nehme sich auch vor dem Wurst-Emoji in Acht – nicht dass noch jemand wegen fahrlässigem Sexismus angeklagt wird. Denn nicht jedes digital verschickte Bildchen ist wurst. Zumindest die aktiven »InstagramerInnen« unter uns können aufatmen: Laszive Bananen, pralle Maiskolben und wohlgeformte Pfirsiche bleiben. Vorerst.

»Das Internet ist für uns alle Neuland«

»Das Internet ist für uns alle Neuland«

Dieser Satz von Angela Merkel aus dem Jahre 2013 gilt wohl nicht nur für die Kanzlerin, sondern auch für so manchen Internetanbieter, wie ich leider selbst erfahren musste. So teilte ich mir vorübergehend eine Standardleitung mit mehreren Hundert Nutzern, wodurch selbst das Öffnen von E-Mails zu einer Herausforderung wurde. Auch eine Fülle von ungewollten Offline-Sessions musste ich durchleiden. Dennoch habe ich die Suche nach schnellem und vor allem stabilem Internet in Regensburg noch nicht aufgegeben.

»Videos schauen können Sie zuhause!«

»Videos schauen können Sie zuhause!«

Ein kurzer Blick auf die Bildschirme unserer Kommilitonen beweist: Kaum jemand nutzt das Campus-Internet wirklich nur für Mails an Dozenten und gewissenhafte Internetrecherche. Da das Uninetz in den vergangenen Monaten durch massives Datenaufkommen mehrfach überlastet war, zieht die Verwaltung der UR darum jetzt die Reißleine: Ab dem Sommersemester soll jeder Student pro Tag nur noch 100 MB »versurfen« dürfen.
Sabine Meier vom Rechenzentrum über die neue Regelung und warum Studierende davon sogar profitieren könnten.