Mov:ement: Klaus Kinski – »Filme machen ist besser als Toiletten putzen«

Mov:ement: Klaus Kinski – »Filme machen ist besser als Toiletten putzen«

»Wahnsinniger Tyrann«, »unerträglicher Selbstdarsteller« oder aber »genialer Schauspieler mit dämonischer Ausstrahlung«: Klaus Kinski ließ niemanden kalt, sondern teilte und teilt das Publikum in zwei unversöhnliche Lager. Insbesondere Schurkenrollen machten Kinski zu einem der wenigen deutschen Weltstars des Kinos. Sein Größenwahn gilt als legendär, genauso wie seine Tobsucht und Übergriffe. Seinen Ärger entlud er in privaten Ausschweifungen und Exzessen. Zertrümmerte Luxusrestaurants, verprügelte Polizisten, unzählige sexuelle Affären und mehrere gescheiterte Ehen erzählen von dem Weg eines kompromisslosen Egomanen, der bürgerliche Konventionen weder beachtete noch respektierte.

Lautstark: Experimentell, laut, weiblich – Malaria!

Lautstark: Experimentell, laut, weiblich – Malaria!

Der Bekanntheitsgrad deutscher Musik zehrt immer noch, auch fast 40 Jahre danach, von der Neuen Deutschen Welle. Acts wie NenaTrio oder Spliff schrieben damals Hits, die auch heute noch gern auf Partys zelebriert werden, und stehen musikalisch meilenweit über der heutigen Max-Giesinger-Generation. Doch nicht nur die bekannten Songs dieser Ära sollten in den Geschichtsbüchern Erwähnung finden, sondern der avantgardistische Underground lieferte ebenfalls so einige Perlen.

Lautstark: Das letzte Jahrzehnt? 10 Jahre Abfuck! – Eine Bilanz von Zugezogen Maskulin

Lautstark: Das letzte Jahrzehnt? 10 Jahre Abfuck! – Eine Bilanz von Zugezogen Maskulin

Anfang August erschien das neue Album ≫10 Jahre Abfuck≪ des Berliner Rap-Duos Zugezogen Maskulin. Auf insgesamt dreizehn Songs wird sich über alles, was im letzten Jahrzehnt schief gelaufen ist, gehörig ausgelassen. Eine textliche Negativbilanz über den Rechtsruck der Gesellschaft, dem mittlerweile perversen Level des Hedonismus, toxische Männlichkeit und auch die privaten Enttäuschungen.