Gemeinsam gegen Blutkrebs

Wer in den letzten Wochen durch die Uni wandelte, konnte an fast jeder Tür einen Flyer mit dieser Botschaft entdecken. Es geht dabei um die Typisierungsaktion, die am Dienstag, den 20.5.14 stattfinden wird. Doch worum geht es bei dieser Typisierungsaktion eigentlich?

Überall zu finden: Die Plakate zur Typisierungsaktion

„Ich heiße Andreas Mark, bin 27 Jahre alt und habe Blutkrebs. Nur eine Stammzelltransplantation kann mein Leben retten, doch leider wurde weltweit bislang kein passender Spender für mich gefunden. Ein Gesunder hat tausend Wünsche, ein Kranker nur einen. Ein großes DANKE an alle, die sich typisieren lassen. Damit schenkt ihr mir und anderen Patienten die Chance auf ein zweites Leben.“

 Andreas hat, wie viele andere Leute in Deutschland und auf der ganzen Welt, Blutkrebs – um diesen erfolgreich zu behandeln, brauchen sie eine Stammzellentransplantation. Ein geeigneter Stammzellenspender findet sich statistisch gesehen aber nur zu ca. 30% innerhalb der eigenen Familie; die anderen Erkrankten sind, wie Andreas, auf eine Fremdspende angewiesen. Jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 55 kann sich für die DKMS, die deutsche Knochenmarkspenderdatei, typisieren lassen; dies erfolgt ganz einfach und komfortabel über einen Wangenabstrich. Die so gewonnene Probe wird anschließend ins Labor geschickt und nach der Bestimmung der Gewebemerkmale in anonymisierter Form im Knochenmarkregister in Ulm gespeichert. Auf diese Datenbank kann weltweit zugegriffen werden; vielleicht seid gerade ihr so imstande einen Todkranken seinen größten Wunsch zu erfüllen – wieder gesund zu werden.

Die Typisierungsaktion findet am Dienstag, den 20.5.14, von 11-16 Uhr in den Künstlergarderoben (gegenüber von H9) der Uni stattfinden wird; ein Zweittermin findet am 2.6.14 von 10:30-14:30 Uhr im Raum E007 an der OTH statt.

Die Bestimmung der Gewebemerkmale, die für eine Stammzellenspende notwendig ist, kostet leider pro abgebener Probe etwa 50€, da die Bearbeitung der Proben im Labor ziemlich aufwändig ist. Seit 1994 gibt es auch keine staatliche Förderung mehr für die DKMS – sie ist inzwischen allein auf Privat- und Firmenspenden angewiesen, um ihr Angebot aufrecht erhalten zu können. Sofern es euch möglich ist, könnt ihr auch für die DKMS spenden:

 

DKMS Spendenkonto

Stichwort: „Lebensretter für Andreas“

IBAN DE32764600150000121100

BIC GENODEF1SWR

Raiffeisenbank Roth-Schwabach

oder Charity SMS mit „DKMS Aktion1“ an 8 11 90

und spende damit 5 Euro!*

*4,83 Euro gehen an die DKMS.

Schreibe einen Kommentar