»Weltschmerz«

»Weltschmerz«

Politik, Klimawandel, Inflation und soziale Ungleichheit sind der Grund für den nationalen Tiefpunkt der Lebenszufriedenheit. Berichterstattungen, Podcasts und Instagram werden in Zeiten wie diesen von schlechten Katastrophennachrichten dominiert. Das Ergebnis der Wahlen in den USA und der Zusammenbruch der deutschen Regierung betrifft uns alle und macht vielen Menschen Angst. Und das ist okay. Verarbeitet und redet über eure Ängste. Es geht vielen genauso.

Wohnsinn-Kolumne: Trash of Regensburg

Wohnsinn-Kolumne: Trash of Regensburg

Es ist ein schöner Sonntagnachmittag. Luisa schlendert gemütlich durch Regensburg. Plötzlich fällt ihr Blick auf einen Haufen Elektroschrott – direkt am Hauseck. Verantwortungsbewusst wie sie nun einmal ist, muss sie natürlich sofort ihr Handy zücken und einen Schnappschuss von diesem Unrat machen. Für sie ist es ein Kunstwerk. Sie will ein Statement setzen. Sie scheut weder Kosten noch Mühen und postet auf Instagram all den Müll, den Umweltaktivist*innen direkt aufsammeln würden. @trashofregensburg heißt ihr Account. Dank diesem beschäftigt sie sich tagtäglich mit der Fragestellung: Ist das Kunst oder darf das weg? 

Visions of Berlin

Visions of Berlin

»Livin’ the digital dream?!« Unter diesem Motto stand das diesjährige Vision-Zukunftsforum Medien der Jungen Presse, das vom 28. Februar bis zum 01. März 2020 in Berlin stattfand. Unsere Autorinnen @lotte und @lena haben sich das mal angeschaut – und einige Erfahrungen mit nach Hause gebracht.

Von lachenden Kackhäufchen und pornorösen Auberginen

Von lachenden Kackhäufchen und pornorösen Auberginen

2015 verbannte Instagram das Auberginen-Emoji aus der App. Es sei zu sexistisch und würde von den meisten Nutzern mehr für den Dirty Talk als für Kochanleitungen oder Einkaufslisten verwendet werden. Auch auf die Größe käme es an: Die WhatsApp-Aubergine sei größer als die iOS-Aubergine – Missbrauch in seiner schlimmsten Form. Man nehme sich auch vor dem Wurst-Emoji in Acht – nicht dass noch jemand wegen fahrlässigem Sexismus angeklagt wird. Denn nicht jedes digital verschickte Bildchen ist wurst. Zumindest die aktiven »InstagramerInnen« unter uns können aufatmen: Laszive Bananen, pralle Maiskolben und wohlgeformte Pfirsiche bleiben. Vorerst.