Feminis:muss: Frau und Macht – [Billige] Kopie von maskulinem Führungsgehabe? Von wegen!

Feminis:muss: Frau und Macht – [Billige] Kopie von maskulinem Führungsgehabe? Von wegen!

Ein langsames Herantasten in Richtung Arbeitswelt ergibt ein Mehr an Möglichkeiten und potenziellen Karrierechancen. Die ersten Personalgespräche, Fortbildungen in Sachen Selbstmarketing, einige Networking-Events – eine Welt, die sich mir nicht auf den ersten Blick erschließt. Ein augenblickliches Wohlfühlen scheint mir nicht internalisiert. Etwa nur weil ich eine Frau bin? Und dann prasseln auch schon die ersten Tipps & Tricks auf mich ein: »Sitzen und stehen Sie aufrecht. Senken Sie Ihre Stimme am Ende des Satzes. Legen Sie Ihren Fokus nicht auf Beziehungen, sondern auf Inhalte.« Aber Achtung! Das Erfolgsrezept für Erfolg sei immer noch »Authentizität«. Große Irritation, denn wenn ich diesen Ratschlägen nun folge, mache ich nichts anderes als einen maskulin konnotierten Führungsstil zu kopieren. Warum scheint uns der Loslösungsprozess von gendertypischen Führungsweisen nicht zu gelingen?

SUMMERTIME! Ein sommerlicher Tanzabend auf der Freilichtbühne im Ostpark

SUMMERTIME! Ein sommerlicher Tanzabend auf der Freilichtbühne im Ostpark

Als die letzten Klänge von »Summertime«, interpretiert von Ella Fitzgerald und Louis Armstrong erklingen und die letzten tanzenden Arme zur Ruhe kommen, fühle ich mich leichter. Ich habe das Gefühl, die vergangene Stunde hat mir etwas geschenkt, das mir in den Monaten zuvor verloren schien: die zärtliche Leichtigkeit des Sommers. Um mich herum beginnt das Publikum den lauen Abend mit Applaus zu füllen, über uns zieht sich der Himmel zusammen. Der Sommer kündigt sich an, ein wenig von kleinen Stechmücken zerstochen, applaudieren wir den Tänzer:innen des heutigen Abends. Was für ein Auftakt!

Fühlst du auch nichts?

Fühlst du auch nichts?

Ein mahnendes Plädoyer an alle Singles da draußen

»Sich zu verlieben bedeutet ja, dass man völlig machtlos ist, ohne Arme und Beine, sozusagen wie Dönerfleisch, dass sich in einer fettigen Imbissbude immer im Kreis dreht, zu nichts fähig außer gegrillt zu werden, hilflos, man kann nichts mehr, man ist einfach eine Art Ort, ein Ort, der einen Wunsch beherbergt, einen einzigen Wunsch, und zwar, [jemandem] nah zu sein.«

Liv Strömquist in »Ich fühl`s nicht«

Ein Text über die Liebe. Oder eher ein Text über das Fehlen der Liebe. Über die Unfähigkeit der Generation Y, sich ganz, klipp und klar und ehrlich zu verlieben. 

von Paula Boden

Covid-19-Pandemie in Bayern, Berlin und Sachsen

Covid-19-Pandemie in Bayern, Berlin und Sachsen

Drei junge Frauen, drei unterschiedliche Bundesländer, eine Pandemie. Die drei Autorinnen studieren gemeinsam in Regensburg und sind im Zuge der Covid-19-Pandemie nun, wie so viele junge Mitmenschen, in ihre elterlichen Heimatorte zurückgekehrt. Sie schildern ihren Alltag, der sich beim Verlassen der eigenen vier Wände doch deutlich voneinander unterscheidet, im häuslichen Familienkern aber durchaus Gemeinsames aufweist. Die drei Autorinnen werden durch das ganze Corona-Prozedere und die unterschiedlichen Regelungen auf Regierungsebene doch das ein oder andere Mal ganz positiv von einem innerlich beruhigenden Effekt überrascht.

von Friederike Hirth, Marlene Grimberg und Paula Boden