Am Dienstag im Studiokino | Hobbygärtner auf dem Mars gestrandet

FilmrezensionKann ein Mensch alleine auf dem Mars überleben? Und wenn ja, wie lange?

von Tilman Leicht

In einem heftigen Sandtornado davon gerissen, erklärt die Crew den Astronauten Mark Whatney (Mark Wahlberg) für tot. Sie müssen die Mars-Mission abbrechen, um nicht selbst Gefahr zu laufen in dem Supersturm die Löffel abzugeben. Doch wir wären nicht in Hollywood würde Whatney nicht einige Stunden später aufwachen, um zu merken wie einsam man wirklich sein kann. Ihm schwahnt bereits, dass die Chancen doch sehr schlecht stehen, dass die Anderen lediglich eine kleine Spritztour mit dem Raumschiff drehen.

Ohne Funkverbindung zur Erde oder seiner Crew, überlegt der Botaniker, wie er auf diesem eher unwirtlichen Planeten überleben kann—und wie lange. In der komfortablen Raumstation schläft es sich zunächst noch sehr gut und der Proviant reicht auch fürs Erste. Mark scheint sich langsam richtig wohlzufühlen. Doch natürlich macht die Technik dem US-Amerikaner einen Schnitt durch die Rechnung.

Kann er es trotzdem schaffen Kontakt zur NASA aufzunehmen? Und sollte er das wie auch immer schaffen, stellt sich immer noch die Frage wer ihn denn überhaupt holen kommt? Auch im Jahre 2030 dauert es immer noch Monate, um ein Raumschiff zu bauen und dann zum Mars zu fliegen.

Ein spannendes Action-Drama mit einem nicht umsonst für den Oscar als „Bester Hauptdarsteller“ nominierten Matt Damon. Der Marsianer überzeugt und zeigt wieviel mit wenig Mitteln und großem Willen, sowie einer gehörigen Portion Wahnsinn, möglich ist.

Das Studikino zeigt »Der Marsianer-Rettet Mark Whatney« am Dienstag, 10. Mai 2016, ab 20 Uhr im Hörsaal H2.

Grafik: Anna Jopp

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