Eine zitternde Hand voll Idealismus

Der Streit um das Semesterticket war eine Diskussion auf mehreren Ebenen. Neben dem reinen Sachkonflikt ging es um die Kompetenzen der studentischen Verhandlungsführer und die Frage, wie viel Idealismus Hochschulpolitik außerhalb des Elfenbeinturms verträgt. Im Internet brach währenddessen eine Metadiskussion aus, in der sich Regensburger über das Wesen der Studenten zankten.

Die Zukunft des Semestertickets: Die Wahl liegt bei den Studenten

Die Entscheidung über die Zukunft des Semestertickets liegt nun in den Händen der gesamten Studierendenschaft der Uni und Hochschule. Am Donnerstagnachmittag diskutierten die gewählten Studierendenvertreter in einer außerordentlichen Sitzung des Konvents über das weitere Vorgehen. Das Ergebnis: Zwei Modelle werden allen Studierenden nun per nds-Account-Abstimmung zur Wahl gestellt.

Semesterticket: Weiterhin kein Ende der Verhandlungen

Nach der Pressekonferenz vom vergangenen Freitag ist das nun vorgeschlagene Modell für das Semesterticket in der Öffentlichkeit als endgültiger Entschluss kommuniziert worden. Dass die Verhandlungen derzeit noch nicht zu Ende sind, stellten die studentischen Verhandlungsführer in der außerordentlichen Konventssitzung am Dienstagabend dar.

Über Vorurteile und journalistische Tugend – Ein Kommentar

In der gestrigen Vollversammlung haben sich die Regensburger Studierenden eindeutig hinter den SprecherInnenrat gestellt und ihm den Rücken gestärkt, weiterhin an dem maximalen Entgegenkommen von 59 Euro festzuhalten. In der Berichterstattung über die Abstimmung hat sich die Mittelbayerische Zeitung als Negativbeispiel für journalistisches Arbeiten hervorgetan.