Mov:ement: Die wunderbare Welt der Ghibli-Filme

Mov:ement: Die wunderbare Welt der Ghibli-Filme

Während neben dem ersten Schnee, den mittlerweile in der Stadt überall aufgehängten Lichterketten und vielleicht dem ein oder anderen Tässchen Glühwein (oder auch mehr) jede:r nach und nach doch ein wenig dem Weihnachtsfieber trotz beständiger negativer Nachrichten verfallen ist, wurde ich vor kurzem in die zauberhafte Welt der Filme aus dem Hause Ghibli eingeführt. Und was soll ich sagen, nach nur drei Filmen bin ich absolut in love!

Wohnsinn-Kolumne: Der Lebensraum als gelebte Erfahrung

Wohnsinn-Kolumne: Der Lebensraum als gelebte Erfahrung

Im Zuge der Ausgangsperre ist die Reise ein Leitmotiv geworden. Wir wiederholen in alle Richtungen, dass wir unsere eigene Bude oder unser Zimmer nicht mehr ertragen können. Und doch zeigte uns die Pandemie, was für ein Luxus es ist, über eine Bleibe zu verfügen, einen privaten Raum, der uns schützt und in dem wir uns wohlfühlen. Laut G. Bachelard in Poetik des Raums (2005) erzählt das Haus eine Intimsphäre, eine individuelle und soziale Geschichte und eine Welt, die jeder*m zu eigen ist. Doch wie wird aus einem unscheinbaren Haus ein »Zuhause«?

Lautstark: Dir En Grey – Die Vertonung menschlicher Abgründe

Lautstark: Dir En Grey – Die Vertonung menschlicher Abgründe

Während der Pubertät kann es Teenager in einige klischeebehaftete Richtungen und Subkulturen verschlagen, die man hauptsächlich aus irgendwelchen Highschool-Filmen kennt. Manche SchülerInnen sind von vornherein schon beliebt, manche sind typische Nerds, dann gibt es noch japanaffine Emos, zu denen ich mich damals selbst gezählt habe (peinlich, oder?). Wenn man sich mit Animes und Mangas beschäftigt, stößt man irgendwann auch zwangsweise auf japanische Musik. In meinem Fall war es der J-Rock, der mich von anfang an faszinierte, etwas verstörte, von dem ich mich bis heute jedoch gerne berieseln lasse. Bands wie The Gazette, Girugamesh, X Japan oder Buck-Tick klangen wie keine andere Musikgruppe, die ich bis dato gehört hatte. Doch Dir En Grey, die ich in meiner heutigen Lautstark-Kolumne vorstellen werde, stechen aus diesem für westliche Ohren ungewöhnlichen Sound noch ein Stück weit mehr heraus.

Mitternachtskino #1 – Throw Away Your Books, Rally in the Streets

Mitternachtskino #1 – Throw Away Your Books, Rally in the Streets

Jede*r hat wahrscheinlich irgendwo einen Stapel der Schande an etwaigen unbenutzten Medien, egal ob analog oder digital, herumliegen, der einfach nicht weniger zu werden scheint. Dieser will natürlich auch mal reduziert werden, bevor er komplett ins Unermessliche steigt. Ein guter Ansporn, beispielsweise meine Film-Watchlist langsam abzuarbeiten, kann das Schreiben eines neuen Formats sein: In meinem »Mitternachtskino« stelle ich in unregelmäßigen Abständen Filme vor, die man als Geheimtipps bezeichnen könnte. Den Anfang meiner Review-Reihe macht ein experimenteller japanischer Film aus dem Jahre 1971.