Wohnsinn-Kolumne: Nähe trotz Distanz

Wohnsinn-Kolumne: Nähe trotz Distanz

Vermutlich kommen die meisten Student:innen der Uni Regensburg nicht aus Regensburg, sondern entweder aus einer anderen Stadt in Bayern oder sie sind womöglich aus einem anderen Bundesland hierhergezogen. Ist das der Fall, so ist es höchstwahrscheinlich vielen aufgrund der Entfernung und der Reisekosten nicht so oft möglich, nach Hause zu fahren – wie bei mir. Das Bedürfnis so oft nach Hause zu fahren habe ich auch nicht, denn Regensburg ist auch einfach eine schöne Stadt. Um mit Freund:innen und Familie trotz der Entfernung in Kontakt zu bleiben, telefonieren wir – am liebsten per Video.

von Carla Schäpe

Wie kommunizieren wir am liebsten mit dem Smartphone? Eine repräsentative Umfrage von YouGov Deutschland im Juli 2021, beauftragt von CHECK24, hat ergeben, dass 50  Prozent – sprich jede:r Zweite der über 18-Jährigen – am liebsten per Textnachricht kommuniziert. An zweiter Stelle steht die Telefonie mit 28 Prozent. Bei der der Befragung stellte sich außerdem heraus, dass das Telefonieren mit zunehmendem Alter beliebter wird. Aus der Studie geht ebenfalls hervor, dass Sprachnachrichten von Jüngeren häufiger als Kommunikationsvariante genutzt werden, als von Älteren.

Im Alltag kommuniziere ich meistens per Textnachricht, gelegentlich auch mit Sprachnachrichten. Am besten finde ich jedoch das (Video-)Telefonieren. Wenn man sich viel zu erzählen hat, finde ich das die bessere Variante als ellenlange Sprachnachrichten oder Texte zu verschicken. 

Trotz vieler Kilometer, die man von Freund:innen oder Familie getrennt sein kann, ist es heutzutage so einfach über das Internet zu kommunizieren. Videotelefonie-Anbieter wie Skype, Google Duo & Hangouts, Viber, Facebook, WhatsApp oder Facetime gehören zu den am weitesten verbreiteten. Warum ich gerne per Video telefoniere? Weil ich das Gefühl habe, dass man sich auf diese Weise ein Stückchen »näher« sein kann. Natürlich ist es nicht dasselbe, wie wenn man sich gegenübersitzt, aber man kann besser aufeinander eingehen, weil man den Gesichtsausdruck und die Emotionen wahrnehmen kann. Außerdem ist das eine großartige Möglichkeit, wenn man sich aufgrund der Distanz nicht oft sehen bzw. treffen kann. 

Nächsten Freitag könnt ihr neuen Wohnsinn von Laura lesen.

Beitragsfoto: Anna Shvets | Pexels

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