Glauben

Liebe Leserin, lieber Leser!

Wir alle glauben.

Wir glauben an Dinge, von denen wir überzeugt sind, derer wir uns sicher sind oder die wir uns wünschen. Wir glauben aber auch, wenn wir uns unsicher sind, etwas nicht genau wissen, nur annehmen oder vermuten. In der Floskel »ich glaube … « benutzen wir das Wort »glauben«, um unsere Meinung, unseren Standpunkt zu äußern. Wir können auch glauben, dass wir uns sonnen, wenn es gerade regnet.

Die Lautschrift hat nachgedacht, gegrübelt und reflektiert und schließlich geglaubt, dass dieses Thema ein eigenes Heft verdient. Wir haben uns dem Begriff von unterschiedlichen Seiten genähert, haben verschiedene Perspektiven beleuchtet und uns immer wieder gewundert, wie mehrdeutig glauben sein kann. Einer unserer Autoren hat die Konnotationen des Verbs glauben unter die Lupe genommen. Auch unsere Leichtgläubigkeit und der komplette Verlust des Glaubens an die eigene Existenz waren uns jeweils eine eigene Betrachtung wert. Glauben ist immer auch etwas sehr Persönliches: Eine unserer Autorinnen ist auf den Spuren ihrer Vergangenheit gewandelt und hat die Sekte besucht, der sie ihr eigenes Leben verdankt.

Wie unterscheiden sich eigentlich Menschen, die an Gott glauben, von solchen, die das nicht tun? Eine Studie hat sich dieser Frage gewidmet. Und unsere Autorin nimmt sie gleich unter die Lupe. Wir haben uns auch mit jungen Studierenden unterhalten, die ihren religiösen Glauben aktiv praktizieren.

Über den Horizont des Titelthemablocks hinaus, werfen wir auch einen Blick auf alles, was auf dem Campus los ist – und jenseits davon: Wir haben unsere Redakteure auf die Innenstadt losgelassen, um der besonders zum Monatsende drängenden Frage nachzugehen, wie viel Party ein kleines Budget hergeben kann. Fünf Autoren schildern dir auf den Seiten 44 und 45 ihre individuelle Abendgestaltung mit nur je fünf Euro. Vielleicht inspirieren dich ja ihre Ideen – dein Geldbeutel wird sich freuen!

Wenn das Leben nur ein Spiel ist, dann ist es das Studium erst recht – und das gibt es jetzt auch zum Ausschneiden: »Bachelopoly« heißt das Trend-Brettspiel aus der Spieleschmiede Lautschrift. Statt zum Immobilien-Tycoon kannst du hier zum Bachelor of Bachelopoly aufsteigen. Wenn dich das Spielefieber packt, blättere gleich auf die Seiten 35 bis 38!

In dieser Ausgabe kannst du außerdem lesen, was der Rektor unserer Universität, Thomas Strothotte, über Studiengebühren und inneruniversitäre Streitereien zu berichten hat. Und: Einer unserer Autoren hat einen Ghostwriter kontaktiert, um sich mit einem Phänomen auseinanderzusetzen, das im immer stressiger werdenden Unialltag an Beliebtheit zu gewinnen scheint.

Im festen Glauben daran, dass du in diesem Heft Dinge finden wirst, die dein Interesse wecken, wünschen wir dir viel Spaß und Freude beim Schmökern in der 13. Ausgabe der Lautschrift!

Katharina Brunner, Moritz Geier und Christian Basl
(Chefredaktion)

 

Ausgabe 13, Sommer 2012

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