Wohnsinn-Kolumne: Immer in Bewegung

Wohnsinn-Kolumne: Immer in Bewegung

Kennt ihr das Gefühl, ständig in Bewegung bleiben zu müssen? Nur nie allzu lange an einem Ort bleiben, immer ein bisschen auf dem Sprung, sich immer bewusst, das hier ist nur für kurz. Auslandsjahr nach dem Abi. Studieren, aber nicht zu nah an der Heimatstadt, Auslandssemester, Praktika in verschiedenen Städten. Ein Umbruch folgt auf den nächsten. 

Wohnsinn-Kolumne: Der Lebensraum als gelebte Erfahrung

Wohnsinn-Kolumne: Der Lebensraum als gelebte Erfahrung

Im Zuge der Ausgangsperre ist die Reise ein Leitmotiv geworden. Wir wiederholen in alle Richtungen, dass wir unsere eigene Bude oder unser Zimmer nicht mehr ertragen können. Und doch zeigte uns die Pandemie, was für ein Luxus es ist, über eine Bleibe zu verfügen, einen privaten Raum, der uns schützt und in dem wir uns wohlfühlen. Laut G. Bachelard in Poetik des Raums (2005) erzählt das Haus eine Intimsphäre, eine individuelle und soziale Geschichte und eine Welt, die jeder*m zu eigen ist. Doch wie wird aus einem unscheinbaren Haus ein »Zuhause«?

Wohnsinn-Kolumne: Marmeladenglas Momente

Wohnsinn-Kolumne: Marmeladenglas Momente

»Es gibt keine Zeit, in der man* sich so frei fühlt wie in den zwanziger Jahren«, haben meine Eltern häufig gesagt, aber irgendwie habe ich diese Freiheit in den vergangenen Monaten zwischen Pandemie und Winter Blues häufig vermisst. Während meine neu zugelegten Routinen mich einigermaßen zuverlässig durch das letzte Jahr Online-Uni getragen haben, haben sie doch auch bewirkt, dass ich mich gefangen in einer Masse an immer gleichen Tagen gefühlt habe. Aber darum soll es nicht gehen, denn irgendetwas hat sich in den letzten Wochen verändert und ich habe eine ganze Sammlung von Momenten erlebt, in denen ich mich überhaupt nicht so gefühlt habe: