Irgendwie bin ich ein Fan von Traditionen. Ich weiß: Ein bisschen komisch, für eine Person, die gerade mal Anfang zwanzig ist. Aber vielleicht ist das auch das Resultat einer Welt, in der sich alles ständig verändert, nichts mehr absehbar scheint – vor allem die schrecklichen Ereignisse. Da geben kleine Gepflogenheiten ein kuschelig warmes Gefühl von Normalität und Sicherheit. Meinen Mitbewohner:innen scheint es ähnlich zu gehen und so feierten wir letzten Sonntag zum zweiten Mal (ist das überhaupt schon eine Tradition?) das russische Fest »Maslenitsa«.