»UR«

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Ein etwas anderer Text über unsere Uni, weil mich der Nebel in Kombination mit dem brutalistischen Gebäude in der letzten Woche melancholische Stimmung gebracht hat. 
Mov:ement: »Loving Vincent« – Wenn Bilder sprechen lernen

Mov:ement: »Loving Vincent« – Wenn Bilder sprechen lernen

Obwohl die Werke des niederländischen Malers Vincent van Gogh zu den berühmtesten und teuersten der Kunstwelt gehören, wird er nicht unbedingt wegen seiner Technik – die dick aufgetragenen, strahlenden Farben – von vielen Menschen gefeiert, sondern viel mehr für seine Art die Dinge zu sehen: Mit Demut und einer gehörigen Portion Melancholie hielt er nicht nur die oftmals übersehene Schönheit der Natur auf Leinwand fest, sondern verewigte auch die Menschen auf dem Land und in den Städten mit seinen Pinselstrichen. Und obgleich vor allem die Melancholie van Goghs Leben wie ein roter Faden durchzog und er sich in ihr zu seinem Lebensende vollends verstrickte, ist es so viel schöner, sich an das Leben und Genie des Niederländers zu erinnern. Genau das tut der einzigartige Film »Loving Vincent«, wie es wahrscheinlich auch van Gogh begeistert hätte: Er erweckt seine Werke zum Leben.

Mov:ement: Melancholie en masse!

Mov:ement: Melancholie en masse!

Melancholie. Was ist das eigentlich? Die Sehnsucht nach vergangenen Zeiten? Nach Zeiten, in denen alles besser war? Aber wie besser? Langsamer vielleicht? Gemeinsamer? Liegen wir da nicht einer Illusion auf? Oder bedeutet Melancholie etwas ganz anderes … Gesellschaftsdiagnose für eine neoliberale Welt? Zumindest in Susanne Heinrichs »Das melancholische Mädchen« scheint das der Fall zu sein.