Wohnsinn-Kolumne: Trash of Regensburg

Wohnsinn-Kolumne: Trash of Regensburg

Es ist ein schöner Sonntagnachmittag. Luisa schlendert gemütlich durch Regensburg. Plötzlich fällt ihr Blick auf einen Haufen Elektroschrott – direkt am Hauseck. Verantwortungsbewusst wie sie nun einmal ist, muss sie natürlich sofort ihr Handy zücken und einen Schnappschuss von diesem Unrat machen. Für sie ist es ein Kunstwerk. Sie will ein Statement setzen. Sie scheut weder Kosten noch Mühen und postet auf Instagram all den Müll, den Umweltaktivist*innen direkt aufsammeln würden. @trashofregensburg heißt ihr Account. Dank diesem beschäftigt sie sich tagtäglich mit der Fragestellung: Ist das Kunst oder darf das weg? 

Mov:ement: Das Lachen, das einem im Halse stecken bleibt

Mov:ement: Das Lachen, das einem im Halse stecken bleibt

Darf man* über Hitler lachen? Über die schrecklichen Verbrechen des Nazi-Regimes? Oder gar über die Shoah? Noch dazu als deutsche*r Zuschauer*in? Mit diesen Fragen haben sich bereits zahlreiche Filmkritiker*innen, Ethiker*innen und auch Wissenschaftler*innen beschäftigt. Sind Humor und Satire probate Mittel, um das Unbegreifbare begreifbar zu machen? Oder verharmlosen sie die Grausamkeit und Menschenverachtung auf gefährliche Weise? Filme, die mit eben diesen Mitteln arbeiten, wurden und werden nicht immer nur positiv aufgenommen. Anhand von drei bekannten Beispielen möchte ich mich dem Thema mit meinen eigenen Gedanken nähern.