Herrlich, eher nicht! 

Herrlich, eher nicht! 

Herrlich, ein Herr, der Hausherr, der Herrscher, der Herr im Himmel – Was wir oft beiläufig sagen, trägt eine Geschichte in sich die Jahrhunderte patriarchaler Ordnung widerspiegelt. Sprache ist nie nur Sprache – sie ist Spiegel und Gestalter unserer Realität. Was sagt es dann über unsere Sprache aus, dass selbst ein so positiv belegtes Wort wie »herrlich« auf solche Strukturen zurückzuführen ist?

von Adina Kükelhahn

Feminis:muss: Die Macht der Worte

Feminis:muss: Die Macht der Worte

Dass Frauen im Einkommen gegenüber Männer im Nachteil sind, ist bekannt. Dass Frauen auch heute noch viel zu wenige Führungspositionen besetzen, ist ebenfalls bekannt. Weniger bekannt hingegen ist, inwiefern unsere…
Feminis:muss: Der Eisberg der Unterdrückung

Feminis:muss: Der Eisberg der Unterdrückung

Eigentlich bin ich ein ziemlich durchschnittlicher junger Mann. Ich kann vielleicht überdurchschnittlich gut mit den verschiedensten Menschen umgehen und schaff’ es in der schwierigen Zeit, in der wir uns befinden und die durch Corona zu einer salopp gesagten »scheiß Zeit« geworden ist, positiv zu bleiben. Nur manchmal habe ich diese mulmigen Gefühle in der Magengrube – dystopisch und graue Wolken –, die ich oft nicht genau benennen kann. Ein paar dieser  Momente möchte ich hier teilen und in Relation setzen.

Kann Rassismus positiv sein?

Kann Rassismus positiv sein?

Dieser Artikel erschien bereits in einer gekürzten Version in der digitalen Ausgabe der Lautschrift, die Ihr hier finden könnt.

Bin ich RassistIn, weil ich das Fehlverhalten eines Menschen mit nicht-weißer Hautfarbe weniger streng beurteile als normalerweise? Fällt es nicht auch unter Ungleichbehandlung, benachteiligten Gruppen explizite Vorteile in den Bereichen Bildung und Beruf zu gewähren, wie es inzwischen in vielen Antidiskriminierungspolitiken vorgesehen ist? Was ist eigentlich Diskriminierung? Die Lautschrift hatte sich bereits für die neue Ausgabe mit Dr. Jan-Christoph Marschelke von der Forschungsstelle Kultur- und Kollektivwissenschaft der Uni Regensburg über genau diese Fragen unterhalten. Hier gibt es nun das ganze Interview.