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»Aftersun«: Letzte Sonnenstrahlen vor dem Vergessen
Von der namhaften Filmzeitschrift Sight & Sound zum besten Film des Jahres 2022 gewählt, dreht Charlotte Wells souveränes Regiedebüt »Aftersun« die Zeit zurück zu dem gemeinsamen Türkeiurlaub von Vater und Tochter in den späten 90ern. Daraus entsteht ein einzigartig schwebendes Mosaik der Erinnerungen an eine verblassende Kindheit.
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Die Kirche gegen den Kommunismus – Die Filmreihe »Don Camillo und Peppone«
Wenn zwei sich streiten, freut sich der:die Dritte, heißt ein schönes Sprichwort. So ist es auch bei Filmen. Und wenn sich Don Camillo und Peppone in den gleichnamigen Filmen in die Haare kriegen, freut sich der:die Zusehende am meisten. Obwohl beide im Inneren eigentlich dasselbe wollen.
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Klimabilanz des täglichen Lebens – nicht nur von Bananen
Der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen. Damit die guten Vorsätze zum CO2 einsparen im nächsten Jahr umsetzbar sind, hilft es sich mit konkreten Zahlen des eigenen Konsums zu beschäftigen. Mike Berners-Lee liefert in seinem Buch »Wie schlimm sind Bananen?« Denkanstöße dafür.
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Buchrezension: Prosaische Reise nach Norwegen
In dieser Zeit der Feiertage und des Schnees möchte ich Euch von meiner kürzlichen Erfahrung mit der arktischen Rauheit der Halbinsel Vardo in der Finnmark an der norwegischen Grenze im…
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Wir sind endlich – »Die Kinder« im Theater Regensburg
Zur Premiere von »Die Kinder« am 17. Dezember trafen existenzielle Krisen auf schwarzen Humor. In diesem Kammerspiel werden große Gefühle wie Verantwortung, Schuld und Hilflosigkeit auf kleiner Bühne verhandelt und am Ende ist eines klar: Jede:r muss irgendwann eine Einstellung zum Leben und Sterben entwickeln.
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Move:ment: »Glass Onion« – Rian Johnsons Modus Operandi für einen erfolgreichen Rätselkrimi
Rian Johnson kehrt mit seinem zweiten Whodunnit zurück auf die Leinwand – zumindest, wenn bei euch eine Zuhause hängt. Denn der zweite Eintrag in der »Knives Out«-Filmreihe erscheint am 23. Dezember auf Netflix. Auch in der Fortsetzung brilliert Daniel Craig als Benoit Blanc, dem letzten Gentleman-Detektiv der alten Schule. Doch Johnson und Craig verleihen dem eingestaubten Genre und der vertrauten Rolle des Meisterdetektivs persönliche Twists und bringen den Krimi so in die humorvolle, doch erschreckende Realität unserer Zeit.
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»Return to Seoul«: Auf der Suche nach dem ‚missing link‘ (Transit-Filmfest)
Davy Chous elektrisierender zweiter Langspielfilm »Return to Seoul« (Retour à Séoul) setzt sich mit dem Thema der Auslandsadoption, mit Fremdheit und Familie auseinander. Chou weiß als Sohn kambodschanischer Eltern aus erster Hand, wie es sich anfühlt, seine eigene Geschichte und Kultur erst als Erwachsener kennenzulernen. Die internationale Koproduktion lief zunächst in Cannes und hat nun im Rahmen des Transit-Filmfests eine würdige Lokalpremiere erhalten. Dort lief er als einer der vielen Highlights der Hauptsektion, die »liminale Lebensphasen« begleiten. Eine Besprechung der rastlosen Dynamik des Films und seiner weiblichen Hauptfigur.
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Transit-Filmfest: Vom faschistischen Stammtisch im Andreasstadel zu Ziegen im Schwarzwald
Schuld, Überraschung, Verletzlichkeit, Ironie, Trauer, Mitgefühl, Freude – die ersten Eindrücke vom Transit-Filmfest hat unsere Redakteurin Laura Kappes am 24. November sammeln dürfen. Sie besuchte für euch die Eröffnung der Kunstausstellung »Stammtisch Papillon« vom Tannhäuser Kreis und am Abend den Film »Wann kommst du meine Wunden küssen« von Hanna Doose. Hochklassig präsentierten beide künstlerischen Werke eine Projektionsfläche mit großem Spielraum zur Identifikation.
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