»Das Märchen eines armseligen Idioten« – Die Oper »Macbeth« am Theater Regensburg

»Das Märchen eines armseligen Idioten« – Die Oper »Macbeth« am Theater Regensburg

Mit der von Verdi geschriebenen Oper »Macbeth« kehrt ein Stück ans Theater Regensburg zurück, welches seit 25 Jahren nicht mehr gespielt worden ist. Dementsprechend ausverkauft war die Premiere am Samstag. Und dabei ist die Tragödie eine Erzählung von Mord und Totschlag, die zwar an einigen Stellen verwirrend erscheint, aber dennoch das »Märchen eines armseligen Idioten« darstellt.

<strong>Move:ment: »Glass Onion« – Rian Johnsons Modus Operandi für einen erfolgreichen Rätselkrimi</strong>

Move:ment: »Glass Onion« – Rian Johnsons Modus Operandi für einen erfolgreichen Rätselkrimi

Rian Johnson kehrt mit seinem zweiten Whodunnit zurück auf die Leinwand – zumindest, wenn bei euch eine Zuhause hängt. Denn der zweite Eintrag in der »Knives Out«-Filmreihe erscheint am 23. Dezember auf Netflix. Auch in der Fortsetzung brilliert Daniel Craig als Benoit Blanc, dem letzten Gentleman-Detektiv der alten Schule. Doch Johnson und Craig verleihen dem eingestaubten Genre und der vertrauten Rolle des Meisterdetektivs persönliche Twists und bringen den Krimi so in die humorvolle, doch erschreckende Realität unserer Zeit.

»Return to Seoul«: Auf der Suche nach dem ‚missing link‘ (Transit-Filmfest)

»Return to Seoul«: Auf der Suche nach dem ‚missing link‘ (Transit-Filmfest)

Davy Chous elektrisierender zweiter Langspielfilm »Return to Seoul« (Retour à Séoul) setzt sich mit dem Thema der Auslandsadoption, mit Fremdheit und Familie auseinander. Chou weiß als Sohn kambodschanischer Eltern aus erster Hand, wie es sich anfühlt, seine eigene Geschichte und Kultur erst als Erwachsener kennenzulernen. Die internationale Koproduktion lief zunächst in Cannes und hat nun im Rahmen des Transit-Filmfests eine würdige Lokalpremiere erhalten. Dort lief er als einer der vielen Highlights der Hauptsektion, die »liminale Lebensphasen« begleiten. Eine Besprechung der rastlosen Dynamik des Films und seiner weiblichen Hauptfigur.

<strong>Transit-Filmfest: Vom faschistischen Stammtisch im Andreasstadel zu Ziegen im Schwarzwald</strong>

Transit-Filmfest: Vom faschistischen Stammtisch im Andreasstadel zu Ziegen im Schwarzwald

Schuld, Überraschung, Verletzlichkeit, Ironie, Trauer, Mitgefühl, Freude – die ersten Eindrücke vom Transit-Filmfest hat unsere Redakteurin Laura Kappes am 24. November sammeln dürfen. Sie besuchte für euch die Eröffnung der Kunstausstellung »Stammtisch Papillon« vom Tannhäuser Kreis und am Abend den Film »Wann kommst du meine Wunden küssen« von Hanna Doose. Hochklassig präsentierten beide künstlerischen Werke eine Projektionsfläche mit großem Spielraum zur Identifikation.