Lautstark: Einen Sommer lang nur tanzen mit Fiva

Lautstark: Einen Sommer lang nur tanzen mit Fiva

Die Musik von Fiva war ein Zufallsfund für mich. Ich erinnere mich, dass in einem Kinder-Lokal-Magazin vor ewigen Jahren mal ein Interview mit ihr geführt wurde und auch sonst tauchte ihr Name hin und wieder mal irgendwo auf, aber sie ist mir trotzdem lange entgangen. Irgendwann habe ich dann aber mal gelangweilt durch Facebook gescrollt und irgendeinen vom Algorithmus vorgeschlagenen Artikel mit Liedern gefunden, die von München handeln. Einige kannte ich, in andere habe ich mal reingehört und Fivas »Frühling« wurde erstmal meine neue Dauerschleife.

Lautstark: Jósean Log – Musikalische Klänge Mexikos gegen Fernweh

Lautstark: Jósean Log – Musikalische Klänge Mexikos gegen Fernweh

Jeder kennt sie. Die Lieder, die uns in weniger als einem Wimpernschlag an jeden erdenklichen Ort unserer Vergangenheit zurückversetzen können. Beispielsweise die »Venga Boys«, die aus den Lautsprechern plärren und uns an die schrägen Outfits unserer Kindheit der 90er Jahre erinnern. Oder die Lieder, die uns in ganz andere Länder träumen lassen. Schwupps, sieht man wieder sein 19-jähriges Ich vor Augen, beim Staunen über buddhistische Tempel auf Bali. Oder die Lieder, die uns einfach nur an einen warmen Sommerabend bei einem Bier an der Donau mit unseren Besten denken lassen.

Warme Klänge aus Südafrika – Matthew Mole

Warme Klänge aus Südafrika – Matthew Mole

An einem warmen Juniabend in meinem ersten Sommer in Regensburg fand ich mich eher zufällig mit einer Freundin und einem Freund im Degginger wieder, weil wir aus irgendeinem Grund
beschlossen hatten, zum Konzert von Matthew Mole zu gehen, den wir bis dahin allerdings alle drei nicht kannten. Wie auch immer wir darauf gekommen waren, es war eine gute Entscheidung, denn
genauso warm wie der Abend war, fühlt sich irgendwie auch seine Musik an. Und genauso warm war
es auch im Degginger, vollgestopft mit tanzenden, gut gelaunten Leuten.

Lack, Leder, Antikapitalismus: Hatari aus Island

Lack, Leder, Antikapitalismus: Hatari aus Island

Was kommt heraus, wenn man Kapitalismuskritik und Industrial Techno mit der Ästhetik des BDSM mischt? Das isländische Trio Hatari. Die Musik: Ein andauernder Kampf zwischen Aggressivität und Passivität, Maskulinität und Femininität, und das lyrische Ringen der Misanthropie mit der Empathie um den Sieg. Musik, die der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts den Spiegel vorhält.

Rikas – die Beach Boys aus Schwaben

Rikas – die Beach Boys aus Schwaben

Vor ziemlich genau einem Jahr hat es mich bei typischem Regensburger Winter- Nebel-Wetter auf ein Konzert einer mir damals noch unbekannten Band in der Heimat Bar verschlagen. Die kuschelige, beinahe familiäre Stimmung in der echt winzig kleinen Bar, die bei knapp hundert Gästen beinahe aus allen Nähten platzte, hätte dennoch kaum besser sein können. Der sonnige, sommerliche Sound, bei dem man sich ganz einfach für ein paar Stunden aus dem regnerischen, kalten Deutschland direkt an den Strand inklusive Palmen und Hawaii-Outfit träumen kann, haben mich überzeugt und seitdem bin ich großer Fan der Rikas.