Vor drei Jahren starb der Regensburger Student Tennesse Eisenberg. Am Sonntag fand eine Demonstration in seinem Gedenken statt. Die Öffentlichkeit müsse stärker auf die Notwendigkeit unabhängiger Untersuchungsinstanzen sensibilisiert werden, so das Motto vieler Teilnehmer.
30. April vor drei Jahren. Der Student Tennessee Eisenberg streitet mit einem Freund in der gemeinsamen Wohnung. Die Polizei wird gerufen. Eine Stunde später liegt Tennessee reglos am Boden, getötet von zwölf Kugeln der Polizisten. In „Zwölf zu Null“ inszeniert das Studententheater der Uni Regensburg die Zeit nach der Tötung.
Der Sportstudent Thomas Rieger wollte eigentlich nur die Knoppers-Reklame persiflieren. Das Ergebnis: Ein 300 Euro teurer Polizeieinsatz und ein Auftritt bei ProSieben.
Vorratsdatenspeicherung beschäftigt die deutsche Politik seit sechs Jahren. In Regensburg diskutierten im November Politiker, IT-Leute und Bürger über den Sinn und Unsinn massenhafter Speicherung von Kommunikationsdaten.