Die Party-Girl-Era ist back und das ist auch gut so!

Die Party-Girl-Era ist back und das ist auch gut so!

Freitagabend, 21 Uhr. Ein Glas Wein. Roter Lippenstift. Minirock. Auf dem Fußboden liegen meine Klamotten haufenweise verteilt. Es klingelt an der Tür. »Gut schaut ihr heute aus! « Wir glühen vor. Fotos. Meine Lieblingstasche, mein Haustürschlüssel. Leicht angeschwipst geht es in die Stadt. Ab in die nächste Bar, neue Leute kennenlernen und danach ein bisschen tanzen. Die Party-Girl-Era ist langsam zurück und das völlig zurecht.
Wieso fühlt sich in letzter Zeit alles so nostalgisch an?

Wieso fühlt sich in letzter Zeit alles so nostalgisch an?

Eine alte Spotify-Playlist von 2020. Ein Lied, und plötzlich bin ich wieder achtzehn: Zurück in einer Zeit, in der alle Freunde noch in derselben Stadt gewohnt haben. Zwischen tausend Unsicherheiten, meinem Abitur und unendlicher Freiheit, denke ich bei diesem Lied an eine Version von mir, die ich längst nicht mehr bin. Aber trotzdem gehört sie zu mir. An meiner Wand in meinem kleinen WG-Zimmer hängen endlos viele Bilder: von meinem ersten Sommer in Regensburg, meinen WG-Mitbewohner:innen und meinen Urlaub in Paris. Auf einmal werde ich wieder so nostalgisch, doch wieso ist das so?
Vom Mut, sich verletzlich zu zeigen

Vom Mut, sich verletzlich zu zeigen

Modemarken wie »Hot Boys Cry« , Kampagnen wie »Uns geht’s gut«  oder auch der bekannte Spruch  »Mental Health Matters« machen deutlich: Psychische Krankheiten werden langsam, aber sicher verstärkt sichtbar gemacht und enttabuisiert. Der erste Schritt aber, sich bei einer psychischen Erkrankung wirklich Hilfe zu holen, fällt vielen Betroffenen immer noch schwer, da es bedeutet, sich verletzlich zu zeigen. Das erfordert viel Mut, zugleich bedeutet es aber wahre Stärke.