Das Spiel des Lebens

Das Spiel des Lebens

Es ist Ende 1930. Auf einer Bootsreise treffen zwei Personen aufeinander die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein Spiel, geprägt von Macht und Ohnmacht zwischen den Stärken und Schwächen des menschlichen Geists, entwickelt sich unter den aufmerksamen Augen der Beobachtenden. Wie viel bleibt übrig aus Stefan Zweigs »Schachnovelle«?
Das tut weh! Wiegen Verluste wirklich immer mehr als Gewinne?

Das tut weh! Wiegen Verluste wirklich immer mehr als Gewinne?

Wer etwas verliert, erfährt mehr Schmerz, als sich jemand über einen gleichwertigen Gewinn freuen kann. Der Mensch handelt lieber sicher als riskant – oder? Diese Annahme klingt logisch und wurde 1979 von Daniel Kahneman und Amos Tversky in eine nobelpreisträgte Theorie gegossen. In den letzten Jahren wurde die Theorie jedoch mehrfach in Frage gestellt. Wem sollen wir in der Debatte vertrauen? Eine David-gegen-Goliath-Debatte um die Frage, wie wir Entscheidungen treffen, entfaltet sich.

Von Christian Wex