Wohnsinn-Kolumne: Dass ich noch da bin.

Wohnsinn-Kolumne: Dass ich noch da bin.

—–Folgendes ist eine Fortsetzung zum Text »Bin ich noch da?«, der im Februar 2021 online ging—–

Kalt ist es immer noch. Obwohl doch eigentlich schon Sommer ist. Ich sehne mich nach der Wärme, aber die Kälte hält mich zusammen. Hat etwas Beruhigendes, wenn mein Drin wieder droht unruhig zu werden. Denn dort ist es immer noch manchmal panisch und manisch und ängstlich. Also in meinem Drin. Aber oft auch nicht mehr ganz so flatterig. 

Teil Zwei. 

Die Zukunft ­– ein trauriger Ort?

Die Zukunft ­– ein trauriger Ort?

Während so mancher Momente in meinem Leben, in denen ich zum Warten verdammt bin – z. B. beim Warten auf den Bus oder in der Warteschlange an der Supermarktkasse ­– kommen mir oft ganz abstruse Gedanken in den Kopf. Einer davon ist beispielsweise, wie wohl unsere Welt in 50 Jahren ausschauen wird. Dieser Gedanke scheint viele Menschen zu beschäftigen, stellt er doch die Basis für Narrative von Klassikern, wie George Orwells »1984« oder Octavia Butlers »Die Parabel vom Sämann« dar. Mit »Die Laborantin« bringt das Theater Regensburg ein Stück auf die Bühne, das auch über unser Leben in der Zukunft sinniert ­– und zwar auf sehr eindringliche Weise.

Feminis:muss: Bist du zärtlich?

Feminis:muss: Bist du zärtlich?

Der*die eine oder andere treue Leser*in der Feminis:muss Kolumne (also die zwei, würde mein Mitbewohner jetzt ganz zärtlich sagen) erinnert sich vielleicht: Vor einiger Zeit habe ich einen Text zum Thema Gentlementum geschrieben. Und wie der Name schon impliziert – »to be gentle«, also zu deutsch »zärtlich sein« spielt dabei ein kleines Röllchen … und genau darum soll es auch in diesem Text gehen. Nur vielleicht etwas unironischer. Zärtlicher sozusagen.

Mov:ement: Melancholie en masse!

Mov:ement: Melancholie en masse!

Melancholie. Was ist das eigentlich? Die Sehnsucht nach vergangenen Zeiten? Nach Zeiten, in denen alles besser war? Aber wie besser? Langsamer vielleicht? Gemeinsamer? Liegen wir da nicht einer Illusion auf? Oder bedeutet Melancholie etwas ganz anderes … Gesellschaftsdiagnose für eine neoliberale Welt? Zumindest in Susanne Heinrichs »Das melancholische Mädchen« scheint das der Fall zu sein.

Die hygiensch-moralische Rettung für alle Menstruierenden ist da: Der Pinky Glove

Die hygiensch-moralische Rettung für alle Menstruierenden ist da: Der Pinky Glove

Endlich. Thank God. Das Ende ist gekommen. Der Welt? Könnte man* meinen angesichts Klimakrise, Pandemiemissmanagement oder sich hartnäckig haltender Misogynie. Aber nein, davon spreche ich nicht. Endlich müssen sich Menstruierende keine Gedanken mehr um die (Ent-)Tabuisierung und Stigmatisierung der Periode machen. Denn die Erlösung ist gekommen – Achtung – in Form eines pinken Handschuhs. »Hä?«

Wohnsinn-Kolumne: Bin ich noch da?

Wohnsinn-Kolumne: Bin ich noch da?

Sorry, Lotte. Es wird vielleicht nicht ganz so lyrisch diese Woche, aber dafür nicht unbedingt locker-flockig-luftig-leichter. Tut mir leid … mit Chick-Flick-Stimmung kann ich nicht dienen. Ist sowieso was für’n Sommer und ja, ok … es wird schon wärmer. Kalt ist es trotzdem noch manchmal.