Queer Campus Regensburg – Eindrücke des Auftakttreffens

Queer Campus Regensburg – Eindrücke des Auftakttreffens
Zwischen Apfelsaft, Lebkuchen und Kartoffeldruck feierte die Hochschulgruppe Queer Campus Regensburg am 11.12. ihr Auftakttreffen und schuf somit einen neuen Safe Space für Kreativität, Queeren Austausch und Gemeinschaft.

Das Licht ist gedimmt, als wir an einem klirrend kalten Donnerstagabend in einen der kleinen Räume im Vielberth Gebäude eintreten. Man wird sofort von allen begrüßt. Die Tische sind zusammengeschoben, es gibt Apfelsaft, Glühwein und sogar Lebkuchen. 

Bei dieser gemütlichen Runde handelt es sich um das Auftakttreffen von Queer Campus Regensburg – eine neue Queere Organisation an der Universität Regensburg. Die Idee hat schon länger existiert, vergangenen Sommer entstand dann daraus das Pride-Picknick am Haidplatz und schließlich eine Queere Hochschulgruppe.

Die Prämisse dahinter ist simpel: Einen Raum für die unterschiedlichsten Queeren Menschen schaffen, um sich auszutauschen, zu netzwerken und gemeinsam kreativ zu sein. Sowohl Studierende als auch Nicht-Studierende sind herzlich eingeladen. Es soll ein breites Angebot an Aktivitäten geben, jeder Donnerstag des Monats wird auf bestimmte Art und Weise verbracht. Teilnehmende dürfen eigene Ideen einbringen, denn all das soll zusammen gestaltet werden.

Nach der Vorstellung hat man die Gelegenheit, sich gegenseitig auf spielerische Weise näher kennenzulernen. Bei einem kleinen Spiel können alle erst einmal etwas ins Gespräch kommen. Der Raum hat sich schnell gefüllt, alle Stühle sind mittlerweile besetzt.

Im Anschluss daran geht es kreativ weiter – Kartoffeldruck auf Tonpapier, um kleine Weihnachtskarten zu gestalten. Dabei kann jeder seiner Fantasie freien Lauf lassen, während man entspannt plaudert. Die Zeit vergeht wie im Flug. Man lernt verschiedene Menschen kennen, spricht über alles mögliche. Die meisten haben über Instagram davon gehört, oder von Freunden. Ein paar waren auch beim Pride-Picknick schon dabei. 

Offiziell hat die Veranstaltung ein offenes Ende, doch etwa eineinhalb Stunden später verabschieden sich nach und nach alle Teilnehmer. Die Veranstalter:innen sehen zufrieden aus, die Überraschung über so viel neuen Zulauf ist groß. Anscheinend kommt vielen solch ein Angebot gerade recht. 

Das erste Treffen gab einen breiten Ausblick auf die vielen geplanten Aktivitäten und Projekte, ein entspannter Beginn. Nun bleibt gespannt abzuwarten, was sich aus diesem neuen Angebot entwickelt.


Titelbild © Vicky von Huth








Comments

No comments yet. Why don’t you start the discussion?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert